Ralf Schumacher und Jarno Trulli haben ihr Zusammentreffen beim Grand Prix von Spanien zwar heruntergespielt und von einem normalen Rennunfall gesprochen, die Chefetage bei Toyota sieht das ganze allerdings nicht so gelassen. "Wir dürfen uns im Rennen gegenseitig überholen. Das bedeutet, dass solche Dinge passieren können," sagte Ralf Schumacher am Sonntag nach dem Rennen und auch Trulli meinte "da hat keiner eine Schuld, das war ein normaler Rennunfall."

Ralf Schumacher hatte versucht, seinen Teamkollegen zu überholen und dabei mit dem Frontflügel seines Toyota den Hinterreifen seines Teamkollegen berührt. Die Folge: Der Deutsche musste an die Box um einen neune Flügel abzuholen, was ihn an das Ende des Feldes zurückwarf. Teamchef Tsutomu Tomita widersprach der Aussage seiner Fahrer, dass sie sich gegenseitig angreifen dürfen zwar nicht, sagte aber man müsse verstehen, warum der Zwischenfall passiert sei. "Unsere Fahrer dürfen frei fahren - aber mit einer Einschränkung."