Neben den etatmäßigen Testfahrern Luca Badoer und Marc Gené sowie den zwei Ferrari-Stammpiloten Michael Schumacher und Felipe Massa, saß im letzten Monat auch der MotoGP-Champion Valentino Rossi in einem roten F1-Boliden.

Abgesehen von den Medien freute sich Weltmeister Fernando Alonso ganz besonders über dieses Testgastspiel des Zweiradartisten. "Ich bin froh, dass Rossi für Ferrari getestet hat", sagte er letzte Woche, "denn dadurch haben sie wertvolle Vorbereitungszeit für ihre Autos verloren."

Ferrari-Technikchef Ross Brawn sieht das allerdings ganz anders. "Valentinos Programm war völlig unabhängig", sagte der Brite gegenüber Autosport. "Wir zogen für ihn eine kleine Gruppe an Leuten zusammen. Mechaniker und Ingenieure, die an anderen Projekten arbeiteten. Dadurch konnten wir sicherstellen, dass unser F1-Programm nicht beeinflusst wurde."

Ganz im Gegenteil: "Er war ein großer Motivator für unsere Jungs. Wenn ein italienischer Motorrad-Champion in einem Ferrari sitzt, ist das für alle spannend."