Das Debütjahr der roten Bullen war eine einzige Überraschung: Red Bull Racing war von Anfang an konkurrenzfähig, sammelte stetig WM-Punkte und sorgte sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke für Ausrufezeichen.
Nachdem die Mateschitz-Truppe über den Winter auch noch auf dem Personalmarkt äußerst aktiv gewesen ist, erwartet man von RBR ein noch erfolgreicheres zweites Jahr. Doch die Wintertests begannen schleppend: Kühlungsprobleme verhinderten längere Fahrten mit dem RB2 und erste Skepsis machte sich breit.
Obwohl man in der riesigen Technikabteilung des Teams davon überzeugt ist, die Probleme gelöst zu haben, hält sich David Coulthard vor dem Saisonstart mit Prognosen zurück.
"Für mich zählt nur die Leistung an den Rennwochenenden", sagte er gegenüber Autosport. "Ich kann ehrlich nicht sagen, wo wir momentan stehen."
Zwar sei es von Vorteil, dass man mittlerweile Long Runs fahren könne, doch was die Performance angeht, möchte er sein Urteil noch zurückhalten. "Dafür ist es noch zu früh."
Demnach wollte DC auch die Fortschritte des neuen Aerodynamik-Pakets noch nicht überbewerten. "Ich weiß wirklich nicht wo wir stehen", wiederholte er, "vielleicht erfahren wir in Barcelona mehr, aber bis zum ersten Rennen werden wir es nicht genau wissen."



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