Fünf Pole-Positions hatte Kimi Antonelli bereits und in Spa-Francorchamps hat er sich seinen sechsten ersten Startplatz gesichert! Der Mercedes-Pilot war heute unschlagbar. Nicht einmal Max Verstappen, der sich im Windschatten seines Teamkollegen Isack Hadjar heranzog, konnte ihn vom Thron stoßen. Dem Niederländer fehlten am Ende drei Zehntel auf die Bestzeit, weshalb er morgen vom zweiten Platz an den Start geht.
Lando Norris fuhr die drittbeste Zeit im heutigen Qualifying, kann sich darüber aber nur mäßig freuen. Das Positive ist, die neue Batterie im MCL40 scheint ihre Wirkung zu zeigen, das Negative ist, es ist bereits die vierte Batterie, die in dieser Saison in seinem Boliden verbaut wurde. Dadurch handelte er sich eine Startplatzstrafe von zehn Plätzen ein. Er nimmt den Grand Prix von Belgien deshalb von Position 13 in Angriff und George Russell im zweiten Mercedes rückt auf Startplatz drei vor.
Auch alle anderen in den Top-10 profitieren von der Norris-Strafe und rücken jeweils einen Platz vor. Die beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton konnten sich auf ihrer allerletzten Runde nicht mehr verbessern und starten morgen von den Positionen vier und fünf.
Oscar Piastri schien heute nicht in Schwung zu kommen. Dem McLaren-Piloten fehlten am Ende fast sieben Zehntel auf die Bestzeit von Kimi Antonelli. Mehr als die siebtschnellste Zeit war für den Australier nicht drinnen. In der Startaufstellung steht er morgen auf Platz sechs.
Im Gegensatz dazu zeigte sich der einzige Rookie im Feld, Arvid Lindblad, von seiner besten Seite. Er qualifizierte sich nicht nur vor den direkten Konkurrenten im Alpine, sondern auch klar vor seinem Teamkollegen Liam Lawson. Der Brite startet morgen von Platz sieben, direkt vor Gabriel Bortoleto im Audi, der sein erstes Top-10-Ergebnis im Qualifying seit Japan einfahren konnte.
Liam Lawson und Pierre Gasly waren große Nutznießer der Gridstrafen von Norris und Hadjar, denn eigentlich war das Qualifying für sie schon in Q2 vorbei. So komplettieren sie morgen die ersten Zehn der Startaufstellung.
Formel 1 in Spa-Francorchamps: Die Startaufstellung für den Grand Prix von Belgien
| Position | Name | Team |
|---|---|---|
| 1 | Kimi Antonelli | Mercedes |
| 2 | Max Verstappen | Red Bull |
| 3 | George Russell | Mercedes |
| 4 | Charles Leclerc | Ferrari |
| 5 | Lewis Hamilton | Ferrari |
| 6 | Oscar Piastri | McLaren |
| 7 | Arvid Lindblad | Racing Bulls |
| 8 | Gabriel Bortoleto | Audi |
| 9 | Liam Lawson | Racing Bulls |
| 10 | Pierre Gasly | Alpine |
| 11 | Franco Colapinto | Alpine |
| 12 | Nico Hülkenberg | Audi |
| 13 | Lando Norris | McLaren |
| 14 | Carlos Sainz | Williams |
| 15 | Oliver Bearman | Haas |
| 16 | Alex Albon | Williams |
| 17 | Esteban Ocon | Haas |
| 18 | Valtteri Bottas | Cadillac |
| 19 | Sergio Perez | Cadillac |
| 20 | Lance Stroll | Aston Martin |
| 21 | Isack Hadjar | Red Bull |
| 22 | Fernando Alonso | Aston Martin |
Hadjar-Gridstrafe kommt Max Verstappen zugute
Max Verstappen startet morgen von Platz zwei in den Grand Prix, was er durchaus auch seinem Teamkollegen Isack Hadjar zu verdanken hat. Der Franzose bekam für das Rennen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps einen neuen Verbrennungsmotor, einen neuen Turbolader sowie eine neue Abgasanlage und bekommt daher eine Strafversetzung von 30 Plätzen.
Zu seinem Glück ergeht es Fernando Alonso fast genauso. Am Aston Martin wurden die Batterie, sowie der Verbrennungsmotor und die Peripherie getauscht, wodurch dem Spanier zwanzig Strafplätze aufgebrummt wurden. Somit muss Hadjar morgen nicht von ganz hinten starten, sondern nimmt den Grand Prix von Platz 21 in Angriff.
Die Gridstrafe kam aber Verstappen zugute, denn er bekam von einem selbstlosen Hadjar, der selbst keine schnelle Runde anschrieb, Windschatten im dritten Qualifying-Segment und konnte sich so knapp 1,5 Zehntel an Rundenzeit rausholen.



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