Der heutige Monaco Grand Prix war alles außer langweilig. Sechs Ausfälle, zwei Starts und ein aufgebrochenes Asphaltstück brachten viel Wirbel in das Rennen in Monte Carlo. Kimi Antonelli blieb davon aber unbeeindruckt und fuhr souverän den Sieg im Fürstentum nach Hause.
Beim Re-Start nach der roten Flagge, ausgelöst durch das aufgebrochene Straßenstück in Kurve 19, zog Antonelli noch einmal davon und fuhr sich in den letzten acht Runden einen Vorsprung von sechs Sekunden auf den Zweitplatzierten Lewis Hamilton heraus. Damit feierte er seinen fünften Sieg in Folge. Nach dieser Leistung ließ es sich auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff nicht nehmen, mit seinem Schützling auf dem Podest zu feiern.
Hamilton musste eine Zeit lang um seinen zweiten Platz zittern. Der Ferrari-Pilot bekam eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt, weil er in der Pitlane zu schnell unterwegs war. Durch den Stopp unter Safety-Car, zu dem auch sein Teamkollege Charles Leclerc reingeholt wurde, konnte er seine Position aber behalten.
Rund zwei Stunden nach Rennende kam auch die Entscheidung, wer schlussendlich den dritten Platz bekommt. Auf dem Podium hat Red-Bull-Pilot Isack Hadjar gefeiert. Gegen ihn ist war nach dem Rennen noch eine Untersuchung, wegen einem Vergehen unter roter Flagge, offen. Die Untersuchung wurde aber fallen gelassen und er darf seine Position behalten. Oscar Piastri beendet den Grand Prix damit auf dem vierten Platz.
Die beiden Racing Bulls-Piloten überquerten hinter Piastri die Ziellinie. Liam Lawson und Arvid Lindblad belegten die Plätze fünf und sechs.
Pierre Gasly fuhr zwar als Dritter über die Ziellinie, bekam aber zwei 5-Sekundenstrafen und rutschte auf die siebte Position zurück. In beiden Fällen war er zu schnell in der Boxengasse unterwegs gewesen. Alex Albon im Williams profitierte von den vielen Ausfällen und beendete den Grand Prix auf dem achten Platz.
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Der neunte Platz geht an den Haas-Piloten Esteban Ocon. Die Top-10 komplettierte Sergio Perez, aber auch gegen ihn war noch eine Untersuchung im Gange. Der Cadillac-Pilot bekam im Rennen bereits eine Durchfahrtsstrafe, weil er beim Start auf der falschen Position stand. Auch beim Re-Start hat er wieder eine falsche Position eingenommen und bekam dafür zehn Sekunden auf seine Zeit addiert. Damit rutschte er auf Position 15 zurück und Fernando Alonso holte sich im Aston Martin seinen ersten Punkt.
Wer hat den Monaco GP gewonnen? Das Formel-1-Ergebnis in Monte Carlo
| Platz | Fahrer | Team | Rückstand |
|---|---|---|---|
| 1 | Kimi Antonelli | Mercedes | |
| 2 | Lewis Hamilton | Ferrari | +6.271 |
| 3 | Isack Hadjar | Red Bull | +23.394 |
| 4 | Oscar Piastri | McLaren | +24.261 |
| 5 | Liam Lawson | Racing Bulls | +26.553 |
| 6 | Arvid Lindblad | Racing Bulls | +29.010 |
| 7 | Pierre Gasly | Alpine | +30.369 |
| 8 | Alex Albon | Williams | +33.413 |
| 9 | Esteban Ocon | Haas | +37.140 |
| 10 | Fernando Alonso | Aston Martin | +41.899 |
| 11 | Gabriel Bortoleto | Audi | 42.748 |
| 12 | George Russell | Mercedes | +43.353 |
| 13 | Nico Hülkenberg | Audi | +44.102 |
| 14 | Franco Colapinto | Alpine | +48.964 |
| 15 | Sergio Perez | Cadillac | +49.153 |
| 16 | Carlos Sainz | Williams | DNF |
| 17 | Charles Leclerc | Ferrari | DNF |
| 18 | Lance Stroll | Aston Martin | DNF |
| 19 | Lando Norris | McLaren | DNF |
| 20 | Oliver Bearman | Haas | DNF |
| 21 | Valtteri Bottas | Cadillac | DNF |
| 22 | Max Verstappen | Red Bull | DNF |
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Strafenflut und Asphalt-Probleme wirbeln Feld durcheinander
Die Rennkommissare waren im heutigen Monaco Grand Prix schwer beschäftigt. Schon während dem Rennen gab es unzählige Strafen für unterschiedliche Vergehen. Am häufigsten wurde aber das zu schnelle Fahren in der Boxengasse bestraft. Warum so viele Fahrer genau zu schnell unterwegs waren, blieb vorerst ein Rätsel.
Der Höhepunkt der Entscheidungen kam für die Rennleitung aber mit dem Ausfall von Charles Leclerc beim Re-Start des Rennens. Der Monegasse endete, wie Lance Stroll zuvor, in Kurve 19 in der Wand. Während der Kanadier direkt über den aufgebrochenen Asphalt fuhr, beklagte sich Leclerc vor allem über seine Bremsen. Die Rennleitung inspizierte unter roter Flagge die Stelle. Repariert konnte sie in dieser kurzen Zeit zwar nicht werden, aber das Rennen wurde dennoch fortgesetzt. Ein Glück für die Rennleitung, dass nach dem Re-Start nichts mehr passiert ist.



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