Das Training zum Kanada GP 2026 wird Alex Albon so schnell nicht vergessen. Nach 15 Runden fand sich der Williams-Pilot in der Mauer wieder. Aber weder ein Fahrfehler noch ein technischer Defekt sorgte für den Unfall: Ein Murmeltier hatte die Fahrbahn überquert.
Albon konnte nicht mehr ausweichen und erwischte das Tier mit seinem Formel-1-Boliden frontal. Sein Williams wurde dadurch derart aus der Balance gebracht, dass er in Kurve 7 nach links in Richtung Betonmauer abbog und mit der linken Seite heftig einschlug.
Die Weltregie zeigte die Wiederholung nicht, auf Onboard-Aufnahmen war die unschöne Zusammenkunft aber deutlich zu sehen. Williams bestätigte die Ursache für den Unfall später. "Ich bin so verdammt glücklos", ärgerte sich Albon noch aus dem Cockpit.
Da wusste er aber noch nicht, dass es noch dicker kommen würde. Der Thailänder konnte in Folge des Unfalls nicht am Sprint-Qualifying teilnehmen. Denn nicht nur zahlreiche Chassis-Teile und Radaufhängungen hatten anschließend nur noch Schrottwert, auch Motor und Getriebe mussten ersetzt werden.
Albon wird den Sprint am Samstag deshalb aus der letzten Startreihe aufnehmen. Neben ihm startet Liam Lawson, der nach einem Technik-Defekt am Vormittag ebenfalls nicht am Sprint-Qualifying teilnehmen konnte.
Zu Unfällen mit Murmeltieren kommt es auf dem Circuit Gilles Villeneuve leider immer wieder. Die Nagetiere finden auf der Ile Notre-Dame im Sankt-Lorenz-Strom über Öffnungen in den Mauern ihren Weg auf die Strecke.
Aber nicht nur Murmeltiere leben an Formel-1-Strecken gefährlich. Die Königsklasse machte schon Bekanntschaft mit verschiedensten Tieren. Sebastian Vettel rettete in Montreal einst Möwen, in Singapur marschieren gerne Echsen über die Strecke und auch Hasen besuchen die Königsklasse manchmal...



diese Formel 1 Nachricht