Die Formel 1 ist zurück am Nürburgring, wenn auch nur für einen Pirelli-Reifentest. Nachdem am Dienstag Oscar Piastri für McLaren und George Russell für Mercedes im Einsatz waren, nahmen an Tag 2 Weltmeister Lando Norris und der aktuelle WM-Leader Kimi Antonelli im Cockpit Platz. "Zurück bei der Arbeit", freute sich Norris über die ersten Runden im MCL40 seit dem Großen Preis von Japan.
Bei frühlingshaften Temperaturen setzten Norris und Antonelli die Testarbeit ihrer Teamkollegen fort und evaluierten diverse neue Konstruktionsprototypen des mittleren C3-Reifens in Acht-Runden-Stints. Gegen Ende des Testtages verlagerte sich der Fokus auf die weichere Mischung. Antonelli zog für seinen Longrun-Stint den C4 auf, Norris fuhr den C5. "Auch wenn sich dieser Test auf Reifen für das kommende Jahr konzentriert, schadet uns die zusätzliche Zeit am Steuer ganz sicher nicht", so Norris.
Nürburgring: Problemfreier Testtag für McLaren
Norris absolvierte insgesamt 108 Runden und damit fast doppelt so viele wie Piastri, der aufgrund eines nicht näher definierten technischen Problems fast den ganzen Nachmittag in der Garage stand. Die Tagesbestzeit ging erneut an Mercedes. Antonelli war in 1:32,990 Minuten um fast eine Sekunde schneller als George Russell, wobei die Zeiten bei diesen Programmen wenig Aussagekraft haben.
Für McLaren zählt aktuell jeder absolvierte Kilometer (Piastri 335 km, Norris 556 km). "Uns ist eine Sache sehr früh klar gewesen: Die Zeit im Auto und möglichst viele Runden sind enorm wichtig, wenn es darum geht, das Maximum aus dem Auto herauszuholen - und speziell aus der Power Unit. Selbst winzigste Unterschiede haben große Auswirkungen", erklärte Norris.
Die Pause zwischen Japan und Miami nutzte McLaren, um diese Lücke so gut es geht zu schließen. "Miami und Kanada sind zwei Sprint-Wochenenden. Daher haben wir neben dem Pirelli-Test auch sehr viel Zeit im Simulator verbracht, um bestens vorbereitet zu sein und um das Maximum aus dem Auto herauszuholen", so Norris.
Der nächste Pirelli-Entwicklungstest ist für Mitte Mai in Magny-Cours angesetzt. Geplant ist der Einsatz der Regenreifen, die zuletzt von Ferrari in Maranello getestet wurden. Mehr dazu hier:



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