17 WM-Zähler, Vierter in der Konstrukteurswertung – nur einen Zähler hinter Titelverteidiger McLaren und noch vor Red Bull Racing. Haas zählt nach den ersten beiden Saisonrennen zu den positiven Überraschungen. Für das bevorstehende Heimrennen in Suzuka hat sich der Formel 1-Rennstall etwas Besonderes einfallen lassen: Godzilla, der "König der Monster" ziert den VF-26.

Vorgestellt wurde die Livery während eines Live-Events im Tokyo Midtown Hibiya, bei dem Esteban Ocon und Ollie Bearman sowie Teamchef Ayao Komatsu vor Ort waren. Die Godzilla-Lackierung fügt sich dabei perfekt in das bisherige Erscheinungsbild des Haas-Boliden. Die Farben Weiß, Schwarz und Rot bleiben bestimmend. Die Godzilla-Livery für den Japan GP kommt aber nicht von ungefähr.

Gerade erst gab Haas eine "bahnbrechende und saisonübergreifende Zusammenarbeit" mit Toho angekündigt, dem japanischen Entertainment-Unternehmen hinter Godzilla bekannt. "Das ist eine außergewöhnliche Gelegenheit, unsere Marke einem neuen Publikum zu präsentieren, und ein Novum sowohl für das TGR Haas F1 Team als auch für Toho", hieß es seitens Haas-Teamchef Ayao Komatsu.

Formel-1-Jubiläum: 50 Jahre Japan GP

Der Große Preis von Japan feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum. Das Rennen wurde erstmals 1976 auf dem Fuji Speedway ausgetragen. Während die Formel 1 insgesamt viermal in Fuji gastierte, ist Suzuka seit 1987 die feste Heimat des Japan-GP und gilt als eine der anspruchsvollsten Strecken im Kalender. Suzuka ist die einzige Strecke im Layout einer Acht. Sie ist bekannt für ihre schnellen Passagen und Richtungswechsel.

Die Highspeed-Charakteristik der Strecke erfordert ein starkes und gleichzeitig gut kontrollierbares Aerodynamikpaket sowie großes Vertrauen der Fahrer in ihr Auto. Die langgezogenen Kurven wie die Esses oder Spoon belasten die Reifen stark, weshalb Pirelli die härtesten Mischungen mitbringt.

Oliver Bearman lieferte in China ab, aber wie geht es für ihn in der Formel 1 weiter? Christian Danner sieht seinen Förderer Ferrari als großes Problem. Mehr dazu im Video:

Ferrari blockiert Bearmans Zukunft - ist McLaren eine Option? (02:20 Min.)