Am 9. Februar geht es jetzt Schlag auf Schlag mit den Präsentationen der letzten Lackierungen für die Formel-1-Saison 2026. Nachdem in den frühen Morgenstunden Cadillac sein allererstes Design mit einer Super-Bowl-Werbung enthüllte, folgt am Nachmittag McLaren. Der MCL40 kommt dafür in altbewährtem Stil daher.

Das Auto an sich ist ohnehin schon bekannt. Eine Woche vorher war der MCL40 in einer schwarzen Test-Lackierung der Weltöffentlichkeit vorgestellt worden. Von Mittwoch bis Freitag fuhr er bereits bei den ersten drei Test-Tagen im Rahmen des offiziellen gemeinsamen F1-Shakedowns in Barcelona.

Technisch gibt es also nichts Spannendes von dieser zweiten Präsentation zu berichten, die am Montag um 16:00 Uhr via Livestream stattfand. Bis jetzt liegen die Vorjahres-Weltmeister im Zeitplan. Beim (noch kaum aussagekräftigen) Test war die von Titelverteidiger Lando Norris gefahrene beste Runde zweieinhalb Zehntel langsamer als die Gesamt-Bestzeit von Ferrari, also absolut im Vorderfeld mit dabei.

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McLaren bleibt bei Papaya: Keine Design-Revolution der Weltmeister

Die Präsentation handelte McLaren in Bahrain ab - jenem Land, dessen Staatsholding mittlerweile Eigentümer von McLaren Racing ist. "Wir sind in der Papaya-Ära", ließ Motorsportchef Zak Brown unmissverständlich wissen, ehe der MCL40 enthüllt wurde.

Das Design an sich bleibt gleich. Die Unterschiede zum Vorjahr sind marginal, die abgeschrägte Grundform mit Papaya und Schwarz bleibt ähnlich. Nur auf der Nase gibt es etwas mehr Farbe. Der für dieses Jahr neue Hauptsponsor Mastercard bekommt einen zusätzlichen Spot auf dem Seitenkasten.

Ein wichtiges neues Design-Feature natürlich: Lando Norris' Startnummer. Der amtierende Weltmeister verzichtet 2026 auf seine alte Nummer 4 und macht vom WM-Vorrecht auf die 1 Gebrauch. Beim Test sah er die erstmals auf dem Auto: "Ich finde es noch seltsam, aber es ist absolut eines der coolsten Dinge überhaupt, wenn die Leute es dir sagen und du die Nummer auf dem Auto siehst."

Sportlich müssen die Ansprüche bei McLaren unvermeidlich eine Verteidigung von Fahrer- und Konstrukteurs-Titel sein. 2025 hatten sie sie beide geholt, zum ersten Mal seit 1998. "Du lernst von Erfolg, aber wir müssen auch sagen, dass wir nicht perfekt waren", sagt Teamchef Andrea Stella. "In der Formel 1 musst du immer besser werden."

Das ist das erklärte Ziel. Nach den ersten Testfahrten steht aber zumindest eines fest: Einfach wird es nicht. So kommentierte das schon Stella am Wochenende. Vier Teams sind bisher nicht auszuschließen. Mehr dazu gibt es hier: