Neue Saison, neue Regeln! Oder etwa doch nicht? Ein altes Thema lässt der Formel 1 auch im neuen Jahr keine Ruhe. Noch vor dem ersten Grand Prix in Melbourne sind die Papaya-Rules schon wieder in aller Munde. McLaren-Teamchef Andrea Stella gab bereits im Januar bekannt, dass sich die internen Regeln verändern werden. Nun meldet sich auch Oscar Piastri zur Thematik zu Wort.

"Ja, es wird Anpassungen geben. Die Optimierung ist eine kluge Entscheidung", gab Piastri seinem Teamchef Recht. "Wir haben uns letztes Jahr an manchen Stellen unnötige Probleme eingehandelt." Vor allem das Rennen in Monza schießt nach dieser Aussage wohl bei vielen Formel-1-Fans direkt ins Gedächtnis.

Piastri: Viel Trubel um nichts

Obwohl Max Verstappen das Rennen gewann, schrieb McLaren die großen Schlagzeilen. Piastri musste seine Position an Lando Norris zurückgeben, nachdem das Team seinen Boxenstopp verpatzt hatte. Der Funkspruch dazu erfolgte in Runde 49 und löste eine öffentliche Welle der Empörung aus.

Trotz solcher Situationen befürwortet Piastri weiterhin die interne Linie des Teams. "Es wird immer viel mehr daraus gemacht, als es eigentlich ist. Viele Leute glauben, alles zu wissen, ohne zu wissen, wie es wirklich funktioniert", meint er in seiner typisch trockenen Art.

McLaren zeigt die neue Lackierung des MCL40. Mit dabei sind auch die Teamverantwortlichen Zak Brown und Andrea Stella sowie F1-Weltmeister Lando Norris und Teamkollege Oscar Piastri.

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Papaya-Rules nicht nur negativ

Die Erfolge des Teams in den letzten Jahren sprechen für sich: Konstrukteursweltmeister und Vize-Fahrerweltmeister 2024 sowie Team- und Fahrerweltmeister 2025.

Für Piastri bringen die Papaya-Rules daher nicht nur die negativen Aspekte mit, die in der Öffentlichkeit hängen bleiben. "Sie bringen viele Vorteile mit sich und es geht darum, wie wir sie noch weiter optimieren können, um uns auf das Wesentliche - das Rennfahren als Team - konzentrieren zu können", stellt der Australier klar.