Haas gesellt sich zu den Teams, die schon vor den ersten Testfahrten der Formel 1-Saison 2026 in Barcelona das neue Auto getestet haben. Damit ist der Rennstall rund um Teamchef Ayao Komatsu das siebte Team, der seinen neuen F1-Boliden bereits testen konnte.

Haas hat am Samstag die ersten Kilometer mit dem neuen Vf-26 abgespult. Im Cockpit saß Oliver Bearman, der prompt seinen ersten Schreckmoment mit der neuen Generation an Autos erlebte.

Oliver Bearman dreht sich auf ersten Kilometern im neuem Haas

Angaben darüber, wie viele Kilometer Haas nun wirklich gefahren ist, gibt es nicht. Fest steht allerdings, dass Oliver Bearman keine Idealbedingungen für seine erste Ausfahrt im neuen Auto vorgefunden hat. Kurz zuvor regnete es in Fiorano.

Das hatte auch prompt unangenehme Folgen für den Briten. Denn dieser drehte sich während seiner ersten Kilometer - allerdings ohne große Folgen. Der Brite konnte das Auto noch auf der Strecke halten und weiterfahren.

Erster Shakedown 2026: Wieso testet Haas in Fiorano?

Dass Haas in Fiorano testet, ist nicht verwunderlich. Schließlich bezieht Haas so viele Teile wie vom Reglement erlaubt von der Scuderia, nutzt Windkanal und Simulator und verlängerte die Partnerschaft mit dem italienischen Hersteller 2024 bis 2028.

Dazu hat Haas mehrere Büros in Maranello. Unter anderem ist dort auch das Design-Team, geleitet von Andrea de Zordo, dem technischen Direktor des Teams, beheimatet. Dieser arbeitete zuvor auch für Ferrari.

Damit fehlen noch Red Bull, Aston Martin, McLaren und Sorgenkind Williams auf der Strecke. Der Rennstall aus Grove wird auch bei den ersten Testfahrten in Barcelona wegen Verzögerungen nicht teilnehmen. McLaren fährt erst ab dem zweiten Testtag in Barcelona.

Welchen Technik-Trick Ferrari für sich nutzen will, warum genau Williams den ersten Test verpasst und mehr besprechen wir im folgenden Video. Gleich ansehen:

Ferrari mit neuem Technik-Trick, Williams verpasst ersten Test (15:16 Min.)