In Katar steht das letzte Sprint-Wochenende der Formel 1-Saison 2025 an. Für die Fahrer ist es damit das letzte Mal, dass ihnen ein einziges Training zur Verfügung steht, um das Auto vorzubereiten, bevor es danach Schlag auf Schlag geht. Doch genau das scheint Altmeister Fernando Alonso entgegenzukommen. Ohne viel Vorbereitung durch drei Freie Trainings kann er seinen größten Trumpf ausspielen – seine Erfahrung.
"24 Jahre Erfahrung, 44 Jahre alt, das hat einige Nachteile. Ich werde durch den Jetlag und das Reisen schneller müde. Aber ich kenne die Strecken, ich kenne die Reifen, ich kenne das Auto, ich weiß, wie ich am Freitag alles herausholen kann", erklärte Alonso Auch wenn es "nur" das Sprint-Qualifying ist, ist der vierte Startplatz seine bisher beste Startposition in dieser Saison. Bereits im Training zeigte der Aston Martin Pilot mit einem starken dritten Platz auf.
Auf die Bestzeit von Oscar Piastri fehlten ihm knapp vier Zehntel. Im Sprint-Qualifying ging es im ersten Segment mit P2 gleich stark weiter. Lediglich in SQ2 geriet er mehrmals in den Verkehr und kommentierte dies im Funk mit den Worten: "Drei Autos in Turn 1. Verrückt!" Am Ende rutschte er als Neunter ins finale SQ3. Dort konnte er an seine vorhergehende Performance anknüpfen und ließ als Vierter beide Red-Bull-Piloten hinter sich.
Mit Adrian Newey als Teamchef stellt sich Aston Martin 2026 neu auf. Fernando Alonso sieht die Weichen für den Erfolg gestellt - jetzt muss nur noch ein schnelles Auto her.
Im Kampf gegen Haas
"Das war definitiv eines der besseren Qualifyings in diesem Jahr. Das Auto befand sich vom Training an im richtigen Arbeitsfenster. Im Sprint-Qualifying gelang es uns dann trotz einiger Herausforderungen durch den Verkehr, gute Rundenzeiten zu fahren", zeigte sich der Spanier zufrieden. Für Aston Martin wäre es im Kampf um Platz 7 in der Konstrukteurswertung wichtig, dass Alonso seine Position verteidigen kann – zumal sein Teamkollege Lance Stroll nur von Platz 16 ins Rennen geht.
Vor dem Katar GP trennt Haas und Aston Martin nur ein Punkt. "Lasst uns einen Schritt nach dem anderen machen. Morgen fahren wir zuerst einmal das Sprintrennen und dann versuchen wir uns im Qualifying noch weiter zu verbessern", warnte Alonso vor zu hohen Erwartungen. Zumindest scheint der Spanier die Saison, die mit einigen Ausfällen schwierig begann, positiv abschließen zu können.



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