Nach vier Jahren naht für Max Verstappen das Ende seines Anspruches auf die Startnummer 1. Mit 49 Punkten Rückstand drei Rennen vor Schluss ist ein Titel für ihn nur noch unwahrscheinlich und dann würde er das Anrecht auf die Meister-Nummer verlieren. Aber dass er danach auf seine alte Nummer 33 zurückwechselt, muss nicht sein, wie er nun verrät.
Formel-1-Fahrer können ja seit 2014 ihre eigenen Startnummern wählen. Nur die Nummer 1 steht allein dem Weltmeister zu. Der kann sie nehmen, muss aber nicht. Lewis Hamilton verzichtete stets darauf, Sebastian Vettel und Max Verstappen nahmen das Angebot an.
Verliert Verstappen dieses Jahr den Titel, verliert er damit auch das Recht auf Nummer 1 und muss eigentlich auf die Nummer 33 zurückwechseln. Das ist jene, die er bei seinem Debüt 2015 einst für sich gewählt hatte und mit der er auch bis einschließlich 2021 fuhr. Es ist allerdings nicht seine Wunsch-Nummer.
Vielmehr ist Nummer 3 Verstappens Lieblingszahl. Da war ihm nur Daniel Ricciardo zuvorgekommen. Der bekennende Fan der stets mit der Nummer 3 antretenden NASCAR-Legende Dale Earnhardt hatte sie sich schon 2014 gesichert.

FIA hilft Max Verstappen - aber klappt es mit Daniel Ricciardo?
Verstappen schwenkte auf die 33 als Alternative um. Eigentlich eine permanente Wahl, doch im November 2025 kündigten die Regelhüter der FIA nach Gesprächen eine Regeländerung an. Ab dem nächsten Jahr dürfen F1-Fahrer beim Automobil-Weltverband einen Wechsel der Startnummer beantragen.
"Aber ich muss erst einmal abwarten und schauen, ob es möglich ist", schränkt Verstappen am Mittwoch vor dem Las-Vegas-GP gegenüber niederländischen Medien ein. Denn die zweite Hürde ist: Eine Startnummer wird erst wieder frei, wenn der Fahrer, der sie zuletzt gepachtet hatte, sie zwei Jahre lang nicht mehr in der Formel 1 nutzte.
Daher hält Ricciardo, der erst Ende 2024 zurücktrat, offiziell noch bis Ende 2026 die Rechte an der 3. Da die entsprechenden Regeländerungen noch nicht final sind, ist aber gegenwärtig noch unklar, ob und wie es möglich wäre, dass Ricciardo zugunsten von Verstappen auf sein Recht verzichtet.
Sofern erlaubt, erscheint ein Verzicht durch Ricciardo aber durchaus vorstellbar. Schließlich sind er und Verstappen seit ihren gemeinsamen Red-Bull-Jahren gute Freunde und Ricciardo bestätigte schon vor Monaten, dass er keine F1-Ambitionen mehr hege. Spielen Regeln und Ricciardo also mit, würde einem Verstappen mit der Startnummer 3 für 2026 nichts mehr im Weg stehen.



diese Formel 1 Nachricht