Pirelli testet in Mugello die härteste Reifenmischung für die kommende Formel 1-Saison. Am Freitag sitzen Charles Leclerc und Zhou Guanyu in einem Mule-Car des SF-25, das auf die neue Reifengeneration angepasst wurde. 2026 setzt die Königsklasse weiterhin auf 18-Zoll-Reifen, die allerdings um acht Prozent schmaler werden.
Der Hinterreifen, aktuell 405 mm breit, wird um 30 Millimeter schmaler. Der Vorderreifen verliert 25 Millimeter und ist zukünftig nur noch 280 Millimeter breit. Seit 1. September ist – gemäß dem Reglement – die Homologierung der Reifenkonstruktion abgeschlossen. Allerdings steht Pirelli ein Zeitfenster bis zum 1. Dezember 2025 zur Verfügung, um die Reifenmischungen fertigzustellen.

Lewis Hamilton ist in Mugello nicht am Start – und sofort kamen Spekulationen auf, dass der schlechte Gesundheitszustand seines Hundes Roscoe der Grund dafür sei. Hamilton hatte diese Woche in einem Social-Media-Post, der nur 24 Stunden sichtbar war, seine Fans aufgerufen, für Roscoe zu beten. Allerdings absolvierte Zhou Guanyu bereits am Donnerstag einen TPC-Test für Ferrari in Mugello. Nach den sogenannten Testing of Previous Cars Regeln dürfen F1-Tests mit mindestens zwei Jahren alten Boliden abgehalten werden.


Auch Pirelli testete bereits am Donnerstag mit den Haas-Piloten Esteban Ocon und Oliver Bearman. Die Haas-Piloten saßen am Steuer eines Mule-Cars auf Basis des VF-24. Ocon spulte bei trockenen Bedingungen 40 Runden ab, die schnellste davon in 1:21,943 Minuten. Als es im Verlauf des Tages zu regnen begann, nutzte Pirelli die Gelegenheit, 2026er-Intermediate-Reifenlösungen zu testen. Auf diesen absolvierte Bearman 30 Runden, seine schnellste Zeit betrug 1:34,381 Minuten.
Romain Grosjean kehrt in Mugello wieder in ein Formel-1-Auto zurück. Fünf Jahre nach seinem schweren Unfall fährt er einen emotionalen Test für Haas. Alle Infos dazu:



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