Das Überholen gestaltete sich beim Aserbaidschan Grand Prix 2025 schwierig. Das merkte auch Nico Hülkenberg. Nach Q1-Aus mit Einschlag in der Wand am Samstag war von Startplatz 17 aus auch am Sonntag nicht viel zu holen. Am Start kollidierte Hülkenberg leicht mit Esteban Ocon. Das Highlight seines Formel-1-Rennens fällt auch ziemlich bescheiden aus.
Nico Hülkenberg: Überholmanöver als Highlight des Rennens
Die erste Runde lief für den Deutschen suboptimal. Hülkenberg berührte den Haas von Esteban Ocon innen in Kurve sechs. Dieser drehte sich beinahe. "Ich war irgendwie immer zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort."
Danach folgte der Lichtblick des Rennens in Baku. Hülkenberg holte sich in Kurve drei nach dem Restart Pierre Gasly und Oliver Bearman auf einen Schlag. "Das hat sich gut angefühlt. Das war denke ich das Highlight meines Rennens", sagt Hülkenberg.
Prompt nach dem Überholmanöver sollte Hülkenberg allerdings schon an der Stelle angekommen sein, nach der es für ihn nicht mehr weiter nach vorne ging - hinter dem Aston Martin von Lance Stroll. "Ich hatte einen langen Stint hinter Franco und Lance. Da haben wir Zeit verloren."
Die Ursache für das Ergebnis war dieser Stint jedoch nicht. "Der Schaden wurde schon gestern angerichtet. Ich bin zu weit hinten gestartet. Das und der Start war einfach zu viel, um sich danach noch davon erholen zu können."
Ist Sauber in Singapur konkurrenzfähiger?
Als nächstes geht es für die Formel 1 nach Singapur. Eine Strecke, die den Stärken des Sauber C45 eher entgegen kommen sollte. In Baku oder Monza fuhren die Teams mit wenig Abtrieb.
In Singapur ist das Gegenteil mit vielen langsamen Kurven der Fall. "Das sollte besser zu uns passen", hofft Hülkenberg. Das wäre auch für die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft wichtig. Denn die Racing Bulls (Platz 6) sammelten besonders mit Liam Lawson Big Points. Auf das Team fehlen Sauber (Platz 8) bereits 17 Punkte.



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