Das zweite Formel-1-Training in Spanien ist erneut eine Angelegenheit für McLaren. Oder besser gesagt: Für Oscar Piastri, der eine klare Bestzeit setzt und die üblichen Verdächtigen auf die Verfolgerplätze verweist, darunter auch seinen Teamkollegen, der im ersten Training noch vorne gewesen war.
Das Ergebnis: Als einziger F1-Pilot unterbot Oscar Piastri am Freitagnachmittag auf seinem Soft-Run die Marke von 1:12,760 und sorgte damit für eine klare Bestzeit. George Russell reihte sich als erster Verfolger 0,286 Sekunden dahinter ein, dicht gefolgt von Max Verstappen und Lando Norris. Kurios zwischen dem amtierenden Champion und dem derzeitigen WM-Zweiten: Sie waren mit einer Zeit 1:13,070 exakt zeitgleich.
Charles Leclerc komplettierte die Top 5 mit einer halben Sekunde Rückstand. Der Ferrari-Pilot kämpfte während dem Training mit dem Handling seines Boliden, hatte Teamkollege Lewis Hamilton aber trotzdem klar im Griff. Denn der Brite klassifizierte sich nur auf der elften Position. Andrea Kimi Antonelli wurde Sechster, dicht gefolgt von Fernando Alonso auf P7. Pierre Gasly und die beiden Racing Bulls von Isack Hadjar und Liam Lawson komplettierten die ersten Zehn. Nico Hülkenberg landete auf P12.
FP2 in Barcelona: Bearman sorgt für einzige Gelbphase
Die Zwischenfälle: Oliver Bearman sorgte nach etwa zehn Minuten für die erste und einzige Gelbphase der Session. Der Haas-Pilot untersteuerte in Kurve 3 mit den linken Reifen in die Asphalt-Auslaufzone und drehte sich daraufhin ins Kies. Die daraus resultierenden Reparaturen am Unterboden kosteten Haas etwas Zeit.
Abgesehen davon gab es im Training nur wenige aufregende Momente zu verzeichnen. Vor allem in den ersten Minuten von FP2 klagten einige Fahrer über potenzielles Impeding. So soll Franco Colapinto Isack Hadjar im Weg herumgestanden haben. Eine Untersuchung in dieser Causa läuft. Alonso war zwischendurch unglücklich mit der Fahrweise von Lewis Hamilton. Gegen Ende der Session verteidigte sich Charles Leclerc mit DRS gegen Max Verstappen, was der Red-Bull-Pilot etwas verärgert zur Kenntnis nahm. Zudem musste am Wagen von Lance Stroll der Sitz getauscht werden.
Das Wetter: Das 2. Training ging bei überaus freundlichem Wetter über die Bühne mit einem beinahe wolkenlosen Himmel über dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Die Lufttemperatur lag bei hohen 31 Grad Celsius, die Strecke war dementsprechend heiß: 48 Grad wurden auf der Asphalt-Oberfläche gemessen.



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