Am Mittwoch vor dem Monaco Grand Prix bekamen die Formel-1-Piloten bei einer privaten Vorstellung zum ersten Mal den F1-Film zu sehen, der Ende Juni in die Kinos kommen wird. Für Lewis Hamilton war das ein ganz besonderer Moment, da er mit seiner Produktionsfirma Dawn Apollo an der Entstehung des Hollywoodstreifens direkt beteiligt war.

"Ich habe den Film schon mindestens 20-mal gesehen", verrät der Ferrari-Pilot. "Es war eine interessante und unglaubliche Erfahrung an diesem Projekt zu arbeiten und zu sehen, wie aus einem Skript eine ganze Geschichte wird. Wir haben versucht, den Film so authentisch wie möglich zu machen, aber schlussendlich ist es immer noch ein Hollywood-Film."

F1 - Der offizielle Trailer zum Formel-1-Film 2025 (02:29 Min.)

Das fertige Produkt auf der großen Leinwand gemeinsam mit seinen Formel-1-Kollegen zu sehen, war für Hamilton eine nervenaufreibende Angelegenheit. "Alle Fahrer waren da, ich saß in der Mitte und war richtig nervös", gesteht der siebenfache Weltmeister. "Es war großartig, die Reaktionen zu sehen. Es ist mir wirklich wichtig, was die Fahrer über den Film denken, und ich wollte, dass sie ihn gut finden."

Lewis Hamilton stolz: Sound und Bilder beeindruckend

Einige Piloten lobten den Film am Donnerstag gegenüber den Medien. Jedoch nicht auf Anweisung von Lewis Hamilton. "Ich habe ihnen hinterher gesagt, dass sie gerne ihre ehrliche Meinung dazu äußern können", so der Ferrari-Pilot. "Es gibt sicherlich Teile des Films, die für einen F1-Piloten nicht ganz authentisch wirken, aber der Sound und die Bilder sind beeindruckend. Es ist etwas, das noch nie zuvor in der Formel 1 gemacht wurde. Ich bin also wirklich stolz darauf."

Zu Beginn des Films, so viel darf man vorab verraten, wird das Logo der Produktionsfirma Dawn Apollo gezeigt und auch Hamiltons Name scheint als Producer auf. "Meinen Namen da zu sehen, war verrückt", sagt der Brite. "Ich hätte kaum mit einem größeren Unterfangen in dieses Business einsteigen können."

Bereits drei weitere Film-Projekte in Planung

'F1' wird nicht der letzte Film sein, bei dem Hamilton maßgeblich mitwirkt. Der Ferrari-Pilot verrät am Donnerstag in Monaco, dass bereits andere Projekte geplant sind. "Ich habe drei Konzepte, an denen ich gerade schreibe", erzählt der Brite. "Es sind Ideen, die ich mir für Filme ausgedacht habe. Mindestens zwei davon werden Animationsfilme sein. Bei einem davon arbeiten wir bereits am ersten Teil des Drehbuchs. Es ist wirklich aufregend."

Und damit nicht genug. "Es wird auch noch Dokumentarfilme geben", so Hamilton weiter. "Andere Arbeiten sind ebenfalls geplant. Vielleicht irgendwann eine Fernsehserie, aber hauptsächlich Filme. Denn Filme mag ich am meisten, ich liebe sie."

Nicht alle F1-Piloten waren bei der Privat-Primäre des Kinofilms anwesend. Unter den Schwänzern war etwa Max Verstappen, der lieber Simrennen fuhr. Hier geht's zur Geschichte: