Am 25. Juni 2025 erscheint 'F1'. Viele Fans können die Veröffentlichung des Hollywood-Film, der die Formel 1 zum Thema hat, kaum mehr erwarten. Die aktuellen F1-Fahrer durften den Streifen schon jetzt sehen. Am Mittwoch vor dem Monaco-Wochenende waren sie zu einer Privatvorstellung des Films geladen.

Doch nur 18 F1-Piloten kamen dieser Einladung auch nach und schauten sich den Film in einem Kino in Monaco an. Zwei Fahrer blieben der Vorstellung fern: Max Verstappen und Lance Stroll. Vor allem die Abwesenheit des Red-Bull-Weltmeisters, der in Monaco lebt, sorgte in den sozialen Medien für etwas Aufsehen.

Simracing statt Formel-1-Film: Das sagt Max Verstappen

Denn während der Großteil seiner Kollegen im Kino war, saß Verstappen in seinem Simracing-Rig und zeigte sich im Livestream dabei, wie er unter seinem Alter-Ego Franz Hermann einige Online-Rennen in iRacing bestritt. Anstatt Brad Pitt und Co auf der Leinwand zu beobachten, fuhr er lieber Formel-4-Rennen in Bathurst oder mit einem virtuellen Mazda MX-5 in Watkins Glen.

Der Niederländer erklärte seine Abwesenheit folgendermaßen: "Ich wollte mehr Privatzeit verbringen, denn dieser Abend ist am Ende des Tages Privatzeit." Das Formel-1-Management sei auch schon seit längerer Zeit über seine Absichten informiert gewesen, betonte Verstappen. Als versteckte Ablehnung gegen den Film möchte er sein Fernbleiben nicht verstanden wissen, wie der vierfache Formel-1-Champion durchklingen ließ: "Er kommt im Juni heraus, ich werde ihn mir dann downloaden."

"Natürlich gab es die Möglichkeit, ihn jetzt zu sehen, aber ob ich ihn jetzt anschaue oder in drei bis vier Wochen, das ist auch in Ordnung", gab sich der derzeitige WM-Dritte gelassen. Die ersten Filmkritiken seiner Fahrerkollegen hat er aber sehr wohl mitbekommen und diese fielen größtenteils positiv aus. "Ich habe gutes Zeug über den Film gehört, deshalb bin ich mir sicher, dass er aufregend wird."

Max Verstappen vor Monaco-GP: Lily bleibt besser zuhause

Apropos, Privatleben von Max Verstappen. Der F1-Champion wurde ja vor wenigen Wochen erstmals Vater. Bei seinem Heimrennen in Monaco wird seine Tochter Lily aber nicht an der Strecke dabei sein. "Es ist besser, wenn sie zuhause bleibt. Dort ist es ruhiger für sie", stellte er in der Pressekonferenz vor dem Monaco-GP klar. Angesichts des zarten Alters von etwa drei Wochen und des großen Trubels rund um das Formel-1-Rennen wohl eine nachvollziehbare Entscheidung.

Womit nur noch ein Rätsel offenbleibt: Warum verpasste eigentlich Lance Stroll die Formel-1-Filmpremiere? Ein Geheimnis, das der Aston-Martin-Pilot nicht lüften wollte. Auf Nachfrage von Motorsport-Magazin.com nach dem Grund sagte er: "Einfach so Zeug." (Original-Wortlaut: "Just stuff"). Er versprach aber auch: "Irgendwann werde ich ihn mir anschauen."

Verstappen Formel-1-Weltmeister? Danner: Er kann es schaffen! (11:56 Min.)