2025 muss jedes Formel 1-Team im Verlauf der Saison viermal einen Rookie ins Auto setzen. In Bahrain sitzt aus diesem Grund Fred Vesti im Cockpit des F1 W16 E. Der Mercedes-Testfahrer wird statt George Russell das erste Freie Training am Freitag bestreiten.

"Die Möglichkeit, all die Arbeit, die ich im Simulator geleistet habe, auf der Strecke umzusetzen, ist eine wirklich aufregende Aussicht für mich", erklärte der Däne. Für ihn ist es nach Mexiko und Abu Dhabi 2023 der dritte Trainingseinsatz für Mercedes. Das Reglement schreibt vor, dass jedes Auto (beziehungsweise jede Nennung) zweimal von einem Rookie gefahren werden muss.

Im Fall von Mercedes fällt Stammfahrer Kimi Antonelli noch in die Rubrik 'Rookie', womit nur Russell in diesem Jahr auf die Ersatzbank muss. Als Rookie gelten Fahrer, die nicht mehr als zwei Meisterschaftsrennen in ihrer Karriere gefahren sind. Folglich gelten auch Gabriel Bortoleto (Sauber) oder Isack Hadjar (Racing Bulls) laut Reglement als Rookies und müssen ihre Cockpits 2025 nicht abgeben.

Formel 1 Training Bahrain: Hirakawa bekommt Chance

Auch Haas wird an diesem Wochenende die obligatorischen Rookie-Einsätze absolvieren. Statt Oliver Bearmann wird im ersten Freien Training am Freitag Ryo Hirakawa ins Cockpit des VF-25 steigen. Kurios: Eine Woche zuvor bestritt Hirakawa in Suzuka das Freie Training noch für Alpine. Drei Tage nach seinem Einsatz wurde sein sofortiger Wechsel zu Haas bekannt.

Welche Rookies bestreiten das FP1 in Bahrain?

TeamRookie
MercedesFred Vesti
Haas Ryo Hirakawa
Williams Luke Browning
Aston MartinFelipe Drugovich

Der Japan-GP zeigte, warum Max Verstappen der beste Fahrer der Formel 1 ist. Ausgerechnet in Suzuka können nur Rookies mit dem Meister mithalten. Hier geht's zum Fahrer-Ranking Japan: