Mit mehreren Aussagen sorgte Yuki Tsunoda in Japan vor Beginn des Wochenendes schon für Aufsehen. Vielleicht besonders überraschend: Er hatte seit seiner Beförderung ins Hauptteam überhaupt nichts von Red Bulls Motorsport-Berater Dr. Helmut Marko gehört. Höchst ungewöhnlich - und ein kurioses Missverständnis, wie Marko am Samstag vor dem Qualifying enthüllte.
Eigentlich ist Marko bekannt dafür, seine Fahrer regelmäßig anzurufen. Und genauso dafür, einen guten Draht zu Tsunoda zu haben. Dieser hatte es am Donnerstag auch als "sehr ungewöhnlich" bezeichnet, dass er keinen Telefonanruf erhalten hatte. Ausgerechnet im wohl größten Moment seiner Karriere.
Nummern-Chaos: Tsunoda und Marko verpassen sich vor Japan
Inzwischen sind sich die beiden natürlich in Suzuka in der Red-Bull-Garage über den Weg gelaufen. Und haben ein kurioses Problem aus der Welt geschafft, wie Marko am Samstag dem ORF verriet: "Ich habe mit dem Yuki geredet. Er hat drei Telefonnummern, wovon sich herausgestellt hat, dass zwei nicht mehr funktionieren."
"Das war aber nicht absichtlich", so Marko. Danach reiste Tsunoda bereits anfangs der Woche nach den ersten Vorbereitungen von der Red-Bull-Fabrik in Milton schnell weiter nach Japan, unter anderem für ein Show-Event in Tokio. "Dann war er in Japan und da waren die Zeitunterschiede. Da hat es einfach nicht geklappt."
Zwar verabschiedete sich Tsunoda in seinem ersten Red-Bull-Qualifying bereits in Q2, doch Marko nahm es auch danach noch locker: "Den Speed hätte er gehabt, leider ist ein Fehler in Kurve 1 passiert und dann noch einer. Sonst hätte er es auch geschafft." Mehr über Tsunodas Qualifying-Probleme gibt es hier:
Vorab hatte Marko schon Tsunodas Trainingsleistungen gelobt - wo der Japaner üblicherweise bis auf unter drei Zehntel an Max Verstappen dran war: "Das haben wir schon lange nicht gehabt. Er ist ganz klar gerechtfertigt."



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