Auch für BMW-Williams spielte das Wetter in Suzuka eine entscheidende Rolle. Wie alle anderen Teams rechneten allerdings auch die Weiß-Blauen mit dem kühlen Nass, welches im 2. Training die Fahrbahn rutschig machte.

"Gegen Ende des zweiten Trainings haben wir einen Vorgeschmack auf das wechselhafte Wetter hier in Suzuka bekommen", so BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. "Wir gehen deshalb davon aus, dass die Rennstrategie am Sonntag eine entscheidende Rolle spielen wird."

Für Antonio Pizzonia spielt zudem das Lernen der ihm bislang unbekannten Strecke eine wichtige Rolle. "Mein erster Eindruck von dieser für mich neuen Strecke ist gut", lautet das erste Fazit des Brasilianers. "Ich mag den Kurs, weil er ziemlich anspruchsvoll und schwierig ist. Mir haben Fahrer gesagt, dass sie erst nach drei Jahren das Gefühl hatten, den Kurs perfekt zu kennen. Ich lerne also noch. Bei mir gibt es deswegen noch viel Verbesserungspotenzial, beim Auto auch noch etwas."

Sein Teamkollege Mark Webber kennt den Kurs hingegen schon seit einigen Jahren. "Insgesamt haben wir eine recht gute Fahrzeugbalance gefunden", sagte der Australier. "Gegen Ende des ersten Trainings gab es an meinem Auto ein Getriebeproblem, aber die Mechaniker haben schnell gearbeitet. Zum zweiten Training war alles erledigt, so habe ich kaum Fahrzeit verloren."