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Formel 1, Racing Point: Kein Kontakt zu Sebastian Vettel

Die Gerüchteküche brodelt seit dem Abgang Vettels von Ferrari. Doch auch bei Racing Point ist laut Otmar Szafnauer kein Platz für den Deutschen.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Die Formel-1-Zukunft von Sebastian Vettel ist noch immer unklar. Nach seinem angekündigtem Ferrari-Ausstieg zum Ende des Jahres wurde er gerüchteweise mit einigen anderen Teams in Verbindung gebracht.

Vor wenigen Tagen hatte Valtteri Bottas in einem Interview durchklingen lassen, dass Sebastian Vettel für Mercedes offenbar keine Option sei, was sich auch mit den Aussagen von Toto Wolff deckte, dass der deutsche Autohersteller seine derzeitigen Fahrer priorisiere.

Doch auch Racing Point fiel in der Konversation im Zusammenhang mit einem neuen Brötchengeber für Sebastian Vettel mehrmals. Unter anderem Ex-F1-Pilot David Coulthard brachte Vettel im Zusammenhang mit dem Team von Lawrence Stroll ins Spiel, da er von Ferrari und Red Bull viel Wissen und Erfahrung mitbringe.

Am Freitag folgte auch ein Dementi zu den Racing-Point-Gerüchten rund um den vierfachen Formel-1-Weltmeister. Im offiziellen Formel-1-Podcast sagte Teamchef Otmar Szafnauer: "Seb und ich sind seit einer langen Zeit gut befreundet. Ich kannte ihn schon, bevor er in die Formel 1 kam. Aber er hat mich nie angerufen, also hatten wir (seit seinem Ferrari-Ausstieg) keinen Kontakt.

Dass ein möglicher Racing-Point-Deal auch sonst eher unwahrscheinlich ist, zeigt aber auch die derzeitige Fahrersituation. Lance Stroll sitzt, solange sein Vater der Eigentümer des Teams bleibt, auf einem sicheren Stuhl und Sergio Perez hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2022. Szafnauer sagt dazu: "Wir sind glücklich mit unserer Fahrerpaarung. Diese Kombination aus Jugend und Erfahrung ist perfekt für uns."

Dennoch hält Otmar Szafnauer nach wie vor viel von Sebastian Vettel: "Wir alle wissen, was er in den letzten Jahren für einen guten Job erledigt hat. früh in seiner Karriere hat er im Toro Rosso gewonnen und bei Red Bull vier Weltmeisterschaften geholt. Er hatte einige gute Rennen und in seinem relativ jungen Alter von 33 hat er immer noch ein paar gute Jahre vor sich. Aber ob es auch so kommt, liegt nicht an mir", sagt der Racing-Point Teamchef im Hinblick auf ein mögliches Karriereende von Sebastian Vettel.


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