Das ganze Wochenende über schien Mark Webber mit dem neuen Kurs in der Türkei besser zurecht zu kommen als sein Teamkollege Nick Heidfeld. Doch gerade als es darauf ankam, stand ihm plötzlich Takuma Sato im Weg. Für den Mönchengladbacher bedeutete dies nach den katastrophalen Wochenenden zur Saisonmitte endlich wieder ein Erfolgserlebnis.
"Meine Runde war in Ordnung", erklärte der Sechsplatzierte. "Wie immer war es schwierig, gleich in der ersten Runde genug Grip zu finden. Aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden." Und auch für das Rennen hat Nick neuen Mut geschöpft. "Es sieht so aus, als seien wir gegenüber den zurückliegenden Rennen wieder besser in Form. Und das ist es, was zählt. Ich hoffe, wir holen morgen ein paar Punkte."
Mark Webber, der immerhin noch auf Rang sieben kam, schätzt die Performance seines Teams ebenfalls als "ganz gut" ein. "Anscheinend gab es keine Kommunikation zwischen der B•A•R-Box und Takuma, er wusste wohl nicht, was los war. Seine Auslaufrunde war so langsam, dass wir uns noch begegnet sind, was mich beeinträchtigt hat", zeigte er sich nicht allzu verärgert. "Das war eine entscheidende Kurve. Die Sache hat wahrscheinlich drei Zehntelsekunden gekostet. Aber das Ergebnis ist trotzdem ganz okay."
Demnach zieht auch Technikchef Sam Michael ein positives Fazit: "Das war ein gutes Qualifying für das Team. Bestimmt werden wir morgen ein gutes Rennen sehen."
Und auch BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen zeigte sich mit den Startplätzen "zufrieden". "Sie stellen eine erkennbare Steigerung dar."



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