Formel 1

Formel 1: Hülkenberg kontert DTM-Gerücht, Giovinazzi kryptisch

Nico Hülkenberg in die DTM zu BMW? Laut eines italienischen Medienberichts soll das 2020 passieren. Jetzt widerspricht der Renault-Pilot entschieden.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Bahnt sich da ein sensationeller Wechsel von Nico Hülkenberg in die DTM an? Geht es nach einem von der der italienischen Ausgabe von 'Motorsport.com' in die Welt gesetztem Gerücht, soll der Ende 2019 bei Renault ausscheidende Formel-1-Pilot in der kommenden Saison für BMW in der Tourenwagenserie starten.

Am Dienstag werde das verkündet, so der am Sonntagmittag veröffentlichte Bericht bereits sehr konkret. Parallel sei ein Job als Edel-Ersatzfahrer in der F1 möglich, überschneiden sich die Rennkalender der beiden Serien nicht.

Nico Hülkenberg dementiert 'unterhaltsame' Gerüchte

Alles falsch, wie Motorsport-Magazin.com am Sonntag nach dem Rennen in Austin von Nico Hülkenberg und sein Management erfahren hat. Weder BMW, noch DTM, noch diese Woche, noch F1-Testfahrer.

Hülkenberg amüsierte sich regelrecht über die offenbar wilden Spekulationen. "Ich fand das auch wieder [zuletzt hatte es ähnliche Spekulationen rund um einen Wechsel in die Formel E gegeben] unterhaltsam. Seid da mal nicht so sicher. Am Dienstag wird nichts bekannt gegeben, vertraut mir", so der Emmericher in Austin.

Hülkenberg: Nächstes Mal vielleicht weniger Topfschlagen?!

Gespräche geführt habe er nicht. "Ich spreche gerade nur mit meinem Anwalt", so Hülkenberg. Ganz so lustig fand er den Artikel also offenbar nicht. Auch via Twitter mokierte sich Hülkenberg, postete am Montagmorgen: "Besten Dank an @MST_Formel1 für das Update zu meiner Zukunft. Nächstes Mal vielleicht weniger Topfschlagen?!" 'MST' zählt wie 'Motorsport.com' zum 'Motorsport Network'.

In der Formel 1 stehen die Chancen auf ein Cockpit für 2020 für Nico Hülkenberg unterdessen schlecht. Red Bull hat inzwischen alle vier Fahrer bestätigt. Einen Wechsel zu Hinterherfahrer Williams hatte Hülkenberg bereits am Donnerstag - bei allem Respekt - einmal mehr ausgeschlossen.

Antonio Giovinazzi deutet neuen Alfa-Vertag an

Damit bleibt nur noch das Cockpit bei Alfa Romeo neben Kimi Räikkönen. Ferrari-Junior Antonio Giovinazzi gilt jedoch als so gut wie sicher für eine Verlängerung. Zumal jetzt auch der Italiener selbst eine klare Andeutung machte.

Auf die Frage, ob er seinen Job gut genug gemacht habe, um auch 2020 im Alfa zu bleiben, antwortete Giovinazzi am Sonntagabend in Austin vielsagend: "Ich weiß nicht, wir werden es nächste Woche sehen."

Auf Nachfrage, ob man daraus ableiten könne, nächste Woche Neuigkeiten zu seiner Zukunft erwarten zu können, druckste der Italiener weiter, samt eines schelmischen Grinsens herum: "Hoffentlich. Wir sehen es nächste Woche. Natürlich reden wir ..." Wir nächste Woche also der Vertrag finalisiert? Giovinazzi verräterisch: "Yeah ... wir werden sehen."


Weitere Inhalte:
Wir suchen Mitarbeiter
Mitarbeiter Motorsport Designer Journalismus Programmierer Video