Formel 1

Formel 1 Singapur: Ferrari bei Reifen aggressiver als Mercedes

Pirelli hat die Reifenwahl der für das Formel-1-Nachtrennen in Singapur publiziert. Red Bull aggressiv, Mercedes konservativ. Ferrari verschmäht den Hard.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Die Formel 1 hat mit dem Sieg von Charles Leclerc beim Italien GP in Monza die Europasaison 2019 beendet. Weiter geht es nun mit dem inzwischen schon zum Klassiker gewordenen Nachtrennen in Singapur. Pirelli sorgt nun für die erste News vor dem Grand Prix in der Stadt des Löwen: die Reifenwahl der zehn F1-Teams.

Zehn der insgesamt 13 Sätze sind in der Formel 1 frei wählbar. Je ein Satz pro Mischung ist verpflichtend. In Singapur kommt es bei gleich mehreren Teams zu dem Fall, dass nicht mehr als der Pflichtsatz gewählt wird. Beosnders auffällig ist das bei Ferrari. Sebastian Vettel und Charles Leclerc erhalten beide nur einen Satz der harten Reifen (in Singapur C3).

So sehr verschmäht kein anderes Team die beim Stadtrennen wohl ohnehin wieder belanglosere Mischung. Einzig bei Renault, Haas, Alfa und Williams kommt es durch teaminterne Splits dazu, das zumindest je ein Fahrer nur einen Satz Hard erhält (Ricciardo, Magnussen, Räikkönen, Kubica). Auch beim Medium (C4) wird von zwei Teams nur der Pflichtsatz nach Singapur geliefert: Red Bull und Racing Point. Hinzu kommt Hülkenberg, der dafür gegenüber Ricciardo einen Satz Hard mehr erhält.

Unter dem Strich dominiert somit ganz klar der weichste Reifen, in Singapur auch die 2019 maximalst weiche Mischung C5. Red Bull, Renault und Racing Point wählen hier mit je zehn Sätzen fast das Maximum. Ferrari, Has, McLaren, Alfa und Toro Rosso kommen auf neun. Mercedes wählt mit acht Softs konservativ, nur Williams ist noch vorsichtiger, hat nur sieben Sätze Soft im Gepäck, dafür extrem viele Softs (s. Diagramm).


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