Formel 1

Formel 1, Haas rockt das Mittelfeld: Attacke auf Top-Teams?

Haas startet beim Formel-1-Rennen in Australien als erster Verfolger der Top-Teams. Magnussen und Grosjean können Melbourne-Schmach 2018 vergessen machen.
von Philipp Moser

Motorsport-Magazin.com - Nach Platz sechs und sieben im Qualifying in Melbourne ist klar: Haas ist auch 2019 eine Macht im Formel-1-Mittelfeld.. Schon bei den Wintertestfahrten in Barcelona machten die Boliden der US-Amerikaner einen guten Eindruck. Diesen konnten Romain Grosjean und Kevin Magnussen in Australien eindrucksvoll bestätigen.

"Platz sechs ist gut, besonders weil Kevin auch weit vorne steht", fasst Grosjean den Tag zusammen: "Es war das erste Mal, dass wir mit dem vollen Quali-Setup gefahren sind. Es ist schön zu sehen, dass wir da stehen, wo wir es uns erhofft hatten."

Kevin Magnussen ist mit dem siebten Platz nicht hundertprozentig zufrieden: "Ich hatte in Q1 einen Fehler und musste einen zweiten Reifensatz benutzen. Deshalb hatte ich in Q3 nur einen frischen Satz zur Verfügung. Mein Fehler, aber das Auto ist sehr stark."

Deshalb wagt der Däne sogar einen Blick nach ganz vorne: "Wir sind nicht annähernd so weit weg von der Spitze ,wie wir gedacht hätten. Wir werden noch nicht mit ihnen kämpfen können, aber wir sind nah dran. Das erste Ziel ist aber, gute Punkte zu holen."

Düstere Erinnerungen ans Vorjahr

Bereits im letzten Jahr starteten Magnussen und Grosjean von den Plätzen sechs und sieben - damals noch in umgekehrter Reihenfolge. Wer die neue Formel-1-Netflix-Serie "Drive to Survive" schon gesehen hat, weiß, wie es Haas am Sonntag erging.

Innerhalb von zwei Runden verpatzte man beide Boxenstopps. Magnussen und Grosjean wurden mit nicht korrekt befestigten Rädern zurück auf die Strecke geschickt. Anstelle von einem starken Punktergebnis, stand für Günther Steiners Team der Doppelausfall.

Grosjean ist dennoch zuversichtlich für das Rennen: "Unsere Rennpace sollte so gut sein wie im Qualifying. Wir werden weiter angreifen und ich hoffe, wir können morgen ein starkes Punktresultat erzielen."

Steiner sieht in der starken Quali-Leistung eine langfristige Entwicklung: "Wir haben einfach das abgeliefert, was das Team die letzten zehn Monate über vorbereitet hat. Es ist ein sehr guter Tag für das Haas F1 Team. Der Dank gilt der gesamten Mannschaft."


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