Formel 1

Formel 1: RTL-Kommentator Heiko Waßer bei Unfall verletzt

Beim Formel-1-Rennen in Singapur wurde RTL-Kommentator Heiko Waßer von einer Schranke verletzt. Wunde nach Unfall mit 11 Stichen genäht.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - Glück im Unglück für Formel-1-Kommentator Heiko Waßer: Der RTL-Reporter wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Singapur von einer Schranke verletzt. "Ich bin abends noch eine Runde um die Strecke gelaufen, habe mich geduscht und bin anschließend zum Essen gegangen, zu dem ich mich mit Kai [Ebel] verabredet hatte", so Waßer zu Motorsport-Magazin.com über seinen Unfall.

"Als ich dann - stocknüchtern wohlgemerkt - eine Straße überqueren wollte, ließ ich noch ein Auto vorbei und dann habe ich plötzlich einen Schlag gespürt", so Waßer weiter. "Zuerst dachte ich, jemand hätte etwas auf mich geworfen, aber dann habe ich realisiert, dass ich von einer Schranke getroffen wurde."

Singapur-Unfall: RTL-Boxen-Experte Kai Ebel verarztet Waßer-Cut

Als Waßer die Straße überqueren wollte, war die Schranke einer Hotelzufahrt noch geöffnet. Beim Warten ging die Schranke nach unten und erfasste Waßer am Kopf, nur wenige Zentimeter über dem rechten Auge.

RTL-Kollege Kai Ebel kam schnell zur Hilfe und tupfte die stark blutende Wunde mit Tüchern ab. "Als alter Box-Experte hat Kai die Wunde schnell als Cut identifiziert, deshalb haben wir einen Krankenwagen gerufen, weil es genäht werden musste", erzählt Waßer.

Waßer am Auge mit elf Stichen genäht

In der Klinik hätte Waßer allerdings rund drei Stunden auf einen Arzt warten müssen. "Deshalb habe ich mich dazu entschieden, das Krankenhaus auf eigene Verantwortung wieder zu verlassen. Mit der Hilfe von Bernd Mayländer habe ich eine alternative Klinik gefunden."

Heiko Waßer musste mit elf Stichen genäht werden - Foto: Heiko Waßer

Dort wurde der Cut mit elf Stichen genäht. "Abgesehen von der Wunde scheint aber alles okay zu sein", zeigt sich Waßer erleichtert. Erst um fünf Uhr morgens am Rennsonntag kam er zurück ins Hotel. Im Fahrerlager wurde die genähte Wunde von Formel-1-Ärzten inspiziert, die ihren Kollegen aus Singapur ein gutes Zeugnis ausstellten. Waßer nimmt es inzwischen mit Humor: "Hoffentlich erzähle ich jetzt nicht mehr Quatsch als sonst immer."


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