Formel 1

Force India unter Druck - Umbenennung zu Force One blockiert

Die Sponsoren verlangen eine Namensänderung des Force India Teams. Liberty Media blockiert jedoch Force One. Otmar Szafnauer steht unter Druck.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Schon Mitte vergangenen Jahres wurden die ersten Schritte eingeleitet um Force India in Force One umzubenennen. Liberty Media blockierte dies jedoch, da Force One zu F1 abgekürzt werden könnte, was jedoch eher für die Formel 1 an sich steht. Deshalb steht Force Indias Sportchef Otmar Szafnauer enorm unter Druck, denn die Sponsoren bestehen auf eine Namensänderung.

Bereits 2018 sollte das erste und bisher einzige indische Formel-1-Team unter einem anderen Namen starten, um für internationale Sponsoren interessanter zu werden. Das wurde im speziellen wichtig, da die Beziehungen des Teams zu Indien durch einen Rechtsstreit des Landes gegen Teambesitzer Vijay Mallya deutlich in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Doch da der Wunschname von Liberty Media abgelehnt wurde und auch die ersten Alternativvorschläge nicht umgesetzt werden können, weil diese Namen bereits registriert waren, wächst der Druck auf die Teamspitze. "Ein paar Sponsoren sagten, dass sie nicht mehr dabei sein werden, wenn wir den Namen nicht ändern", bestätigte Szafnauer The Citizen.

Aktuell arbeitet das Team daher an weiteren Ideen für einen neuen Namen. Dabei konnte Szafnauer nicht einmal ausschließen, dass sogar das 'Force' aus dem Teamnamen verschwinden könnte. "Wir haben uns noch nicht entschieden." Was jedoch klar ist, dass die pinke Lackierung des Boliden vorerst bleibt.

Die Namensänderung eines Formel-1-Teams ist keine Formalität. Der Name muss durch die Formel-1-Kommission genehmigt werden und muss von den anderen Teams akzeptiert werden. Daher könnte sich die Prozedur durchaus noch bis 2019 ziehen, bevor Force India endlich einen neuen Namen hat.


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