Die Saison neigt sich dem Ende zu und noch belegt Valtteri Bottas den vierten Rang in der Fahrer-WM. Allerdings hat er nur noch einen Punkt Vorsprung auf seinen Landsmann Kimi Räikkönen. "Das Wichtigste für uns als Team wäre es, vor mindestens einem schnelleren Auto in der Meisterschaft zu sein", sagte der Williams-Pilot. Das Ziel ist also klar gesteckt: Im Rennen vor dem Ferrari von Räikkönen anzukommen.

Der FW37 dient nicht als Grundlage für den 2016-er Boliden -
Der FW37 dient nicht als Grundlage für den 2016-er Boliden -Foto: Sutton
Zum letzten Saisonrennen sagte der Finne: "Ich möchte ein gutes Rennen haben und es wäre schön, wieder auf dem Podium zu stehen. Ich denke, dass es keine allzu schlechte Strecke für uns ist, aber Ferrari war an den letzten Sonntagen immer stark. Wir müssen sehen, ob wir schnell genug sind, um sie herauszufordern."

Rücken macht keine Probleme mehr

Das erste Rennen der Saison musste Bottas noch wegen Rückenproblemen aussetzen. Seither habe er jedoch keine Probleme mehr gehabt. "Nach dem Vorfall habe ich immer etwas gespürt. Zuletzt, also seit der Pause im August, fühle ich nichts mehr. Ich kann jedoch nicht wirklich sagen, ob das meine Ergebnisse in der ersten Saisonhälfte beeinflusst hat", gab der Finne zu.

Hoffnungen ruhen auf 2016

Für das kommende Jahr erwartet er bessere Ergebnisse als in dieser Saison: "Ich denke, wir können deutlich besser sein als das, was wir dieses Jahr gezeigt haben, denn wir haben uns früh auf die Entwicklung des kommenden Autos konzentriert, sogar früher als wir eigentlich geplant hatten. Wenn alles so funktioniert, wie wir denken, können wir deutlich näher dran sein und dann ist es auch wieder möglich zu gewinnen."

Dabei fügte Bottas hinzu, dass es aufgrund der Konzentration auf 2016 zuletzt nur wenige Upgrades für das aktuelle Auto gab. Auf Nachfrage, warum denn bei gleichbleibendem Regelwerk nicht viele Neuerungen kämen, erklärte der 26-Jährige, dass Williams an einem komplett neuen Auto arbeite, mit dem auch die aktuellen Probleme bei den Boxenstopps der Vergangenheit angehören sollen.