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Formel 1

Kampf mit Manor am Ende des F1-Feldes - Hamilton von McLaren-Performance schockiert

Lewis Hamilton bedauert, dass sein Ex-Team McLaren nur mehr am Ende des Feldes zu finden ist und sich mit Manor herumschlagen muss.
von Philipp Schajer

Motorsport-Magazin.com - Obwohl Lewis Hamilton derzeit stolz den Rennanzug mit dem Mercedes-Stern trägt, eine ganz besondere Beziehung pflegt der Brite nach wie vor zu einem anderen Team - nämlich McLaren. Hamilton ist von Kindesbeinen an mit dem Traditionsrennstall verbunden, feierte 2007 mit McLaren sein Formel-1-Debüt und gewann 2008 den Weltmeistertitel.

Es fühlt sich sehr seltsam an, wenn man auf die Ergebnistafel blickt und sieht, dass dieses historische Team mit Manor kämpft
Lewis Hamilton

Insgesamt verbrachte Hamilton sechs Jahre bei McLaren und feierte in dieser Zeit 19 Siege, ehe er sich bei Mercedes einer neuen Aufgabe zuwandte. Von Siegen ist McLaren inzwischen allerdings weit entfernt, den bis dato letzten Erfolg feierte Jenson Button beim Saisonfinale 2012 in Brasilien. Und auch die letzte Podiumsplatzierung liegt schon einige Zeit zurück, 2014 schafften Button und Kevin Magnussen in Australien letztmalig den Sprung auf das Treppchen.

Derzeit krebst das so stolze Team, das zwölf Mal den Fahrer-Weltmeister stellte und acht Mal den Konstrukteurs-Titel gewann, im Verbund mit Neo-Motorenpartner Honda nur am Ende des Feldes herum, was auch Hamilton ausgesprochen bestürzt macht.

Ein Bild aus erfolgreicheren McLaren-Zeiten - Foto: Sutton

Es kann nur besser werden

"Es fühlt sich sehr seltsam an, wenn man auf die Ergebnistafel blickt und sieht, dass dieses historische Team mit Manor kämpft", zeigte sich Hamilton über die momentane McLaren-Performance schockiert. "Das macht einfach keinen Sinn - ich kann es noch immer nicht glauben, dass das Team heute an diesem Punkt angekommen ist."

Licht am Ende des Tunnels wird es wohl frühestens 2016 geben, denn die aktuelle Saison hat McLaren bereits abgeschrieben, wie anhand der unzähligen Motorwechsel und der damit einhergehenden Strafversetzungen unschwer zu erkennen ist. "Es kann nur besser werden", glaubt auch Hamilton, dass der Tiefpunkt erreicht wurde. "Ich bin mir sicher, sie arbeiten so hart sie können."


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