Formel 1

Das Wetter arbeitete gegen Ferrari

Mit einem schwierigen Saisonstart hatte Ferrari gerechnet. Das man aber neben der Konkurrenz auch noch das Wetter zum Gegner haben würde, kam überraschend.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - "Die Bedingungen haben heute absolute gegen uns gearbeitet."; "Alles was ich über den heutigen Tag sagen kann ist, dass wir Pech hatten."; "Das erste Qualifying wurde heute zur Lotterie." - Egal ob Ross Brawn, Michael Schumacher oder Jean Todt: Alle drei stimmten in den gleichen Kanon mit ein: "Heute führte der Zufall Regie und wir müssen das akzeptieren, selbst da wir damit nicht glücklich sind."

Michael Schumacher versucht die Situation dabei positiv zu sehen: "Das Wetter hat mir schon so oft geholfen, da kann ich es akzeptieren, dass es diesmal nicht so war." Besonders da es seinem Team in nur wenigen Augenblicken gelang von Trocken- auf Regenreifen zurückzurüsten, bevor der Schauer die Strecke unter Wasser setzte. "Allein unter diesen Bedingungen eine Zeit zu fahren ist schon toll", lobte Jean Todt. Schumacher hadert jedoch: "Wir schafften es gerade so auf normale Regenreifen zu wechseln. Extreme Regenreifen wären aber wohl die bessere Wahl gewesen."

Darin, dass "dieses Ergebnis einen großen Einfluss auf das Rennen" haben wird, sind sich alle einig. "Wir werden trotzdem versuchen WM-Punkte oder sogar noch mehr nach Hause zu fahren", gibt sich Schumacher noch nicht auf. "Ein Podestplatz ist nicht außer Reichweite. Auch wenn es sehr schwierig wird."

Rubens Barrichello stimmt dem zu: "Es ist unmöglich die verlorene Rundenzeit im zweiten Qualifying aufzuholen. Aber wir sind in guter Verfassung", so der Brasilianer. "Ich glaube, dass das Qualifying im Hinblick auf das Rennen durch das neue Format weniger wichtig ist und deshalb bin ich was unsere Chancen auf ein gutes Ergebnis angeht optimistisch."


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