Formel 1

Testing Time, Tag 3: Webber erneut in Front

Auch am dritten Testtag in Jerez war wieder ein Williams-Pilot der schnellste Mann. In Abwesenheit von Nick Heidfeld übernahm wieder Mark Webber diese Rolle.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Auch am dritten Testtag des Jahres 2005 lag ein weiß-blauer BMW-Williams in den Zeitenlisten ganz vorne: Mark Webber drehte in Jerez de la Frontera seine zweite Tagesbestzeit und war dabei gut drei Zehntel schneller unterwegs als der Finne Kimi Räikkönen im McLaren Mercedes.

Bei kühleren Bedingungen war der Australier, der heute nicht von Nick Heidfeld, sondern von Antonio Pizzonia unterstützt wurde, leicht schneller als bei seiner gestrigen Tagesbestzeit. Pizzonia konnte im zweiten FW26B allerdings nicht mit dem Aussie mithalten und rangierte sich mit über seiner Sekunde Rückstand auf dem sechsten Gesamtrang ein.

Hinter Webber und Räikkönen reihte sich derweil an der Spitze der zweite aktive McLaren-Fahrer Alexander Wurz vor Renault-Testfahrer und Rundenkrösus Franck Montagny sowie Jenson Button ein. Dieser hatte heute das Konzeptauto von Enrique Bernoldi übernommen.

Ralf Schumacher schaffte unterdessen im einzigen 2005er Boliden am zweiten Testtag mit dem TF105 69 Umläufe und die achtbeste Zeit. Damit blieb nur noch Ferrari-Tester Marc Gené hinter dem Deutschen zurück, welcher allerdings mit seinem F2004 in der Angel Nieto Kurve heftig abflog und seinen Arbeitstag somit vorzeitig beenden musste.

Die Testzeiten aus Jerez

Platz Fahrer (Team) Reifen Zeit Runden
1. Mark Webber (Williams) M 1:16.505 72
2. Kimi Räikkönen (McLaren) M 1:16.857 89
3. Alexander Wurz (McLaren) M 1:17.185 99
4. Franck Montagny (Renault) M 1:17.464 135
5. Jenson Button (B·A·R) M 1:17.568 93
6. Antonio Pizzonia (Williams) M 1:17.691 63
7. Anthony Davidson (B·A·R) M 1:17.705 124
8. Ralf Schumacher (Toyota TF105) M 1:18.242 69
9. Marc Gené (Ferrari) B 1:18.255 35

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