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Formel 1

Silberne Doppelbestzeit - 3. Freies Training: Rosberg und Hamilton vorne

Nico Rosberg und Lewis Hamilton untermauerten im Freien Training ihre Ambitionen auf die Pole Position in Silverstone.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Zwei Silberpfeile führten die Zeitenliste des 3. Freien Trainings in Silverstone an. Nico Rosberg schnappte sich anderthalb Zehntel vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton die Bestzeit.

Das Wetter: Silverstone steht für schlechtes Wetter und chaotische Parkplätze. Zumindest ersteres gab es am Freitag schon zu beklagen. Der Samstag begann hingegen auf trockener Strecke. Die Teams gehen davon aus, dass es für den Rest des Wochenendes so bleiben wird.

Die Zwischenfälle: Nach einer Viertelstunde musste die Session unterbrochen werden, weil sich der linke Hinterreifen am McLaren von Sergio Perez in seine Einzelteile auflöste. Der Mexikaner meldete im Funk, der Reifen sei einfach explodiert. Dabei wurden Teile des Unterbodens beschädigt. Perez konnte kurz vor Session-Ende noch einmal rausfahren, drehte sich dann aber. Pirelli testete am Freitag erneut die Prototypreifen mit einer neuen Karkasse, seit Samstag kommen wieder die gewohnten Reifen zum Einsatz. Davon abgesehen gab es einige folgenlose Ausritte neben die Strecke zu verzeichnen, unter anderem von Fernando Alonso, Paul di Resta, Pastor Maldonado und Lewis Hamilton.

Die Positionen: Rosberg und Hamilton fuhren der Konkurrenz auf einer schnellen Runde abermals davon. Sebastian Vettel hatte als Dritter fünfeinhalb Zehntel Rückstand auf Rosbergs Bestzeit. Mark Webber und Romain Grosjean rundeten die Top-5 ab. Daniel Ricciardo zeigte mit Platz sechs eine starke Form vor Fernando Alonso, Kimi Räikkönen und den beiden Force India-Fahrern Adrian Sutil und Paul di Resta.

Die Analyse: Mercedes scheint weiterhin auf einer Runde das Maß der Formel-1-Dinge zu sein. Die Frage bleibt, ob die Silbernen diese Pace auch am Sonntag über die Distanz umsetzen können. Red Bull war im Training der heißeste Verfolger der Silberpfeile. Neben Vettel zeigte sich auch Webber gewohnt stark in Silverstone. Bei Lotus war Romain Grosjean schneller als Kimi Räikkönen, Fernando Alonso und Ferrari ließen noch Wünsche offen.


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