Ein bisschen nervös - Hamilton kontert Ecclestones Aussagen
Bernie Ecclestone behauptet: Lewis Hamilton wollte unbedingt zu Red Bull. Der Mercedes-Pilot weist diese Geschichte zurück und schildert seine Sicht der Dinge.
Robert Seiwert
Robert SeiwertRessortleiter | Motorsport
Robert schrieb schon vor seiner MSM-Zeit für Sport-Fachmedien. Berichtet seit 2011 über DTM, Daytona, Le Mans und Co. direkt von der Rennstrecke.MEHR
Lewis Hamilton ist nervös: Bernie Ecclstone plauderte über Privates, Foto: Sutton
Konfusion am Rande des Großen Preis von Malaysia: Lewis Hamilton wunderte sich über Bernie Ecclestones Aussagen, dass er den F1-Boss letztes Jahr gebeten haben soll, bei Red Bull für einen neuen Job anzuklopfen. Hamilton dementierte, dass er nach seinem Abschied von McLaren unbedingt zum Weltmeister-Team wechseln wollte. "Ich sagte meinem Management, dass sie mit allen Teams sprechen und mir die beste Option zeigen sollten", so Hamilton. "Es gab kein bestimmtes Team, das ich mehr favorisierte." Mercedes sei schließlich die beste Wahl gewesen, die er jemals getroffen habe.
Ecclestone hatte zuvor gemeint, Hamilton habe die Augen verdreht, als er dem Weltmeister von 2008 einen Wechsel zu den Silberpfeilen vorschlug. "Aus irgendeinem Grund gibt er nur Kommentare über mich ab", wunderte sich Hamilton über Ecclestones Offenheit in dieser Angelegenheit gegenüber den Medien. "Das macht mich ein bisschen nervös, denn wir haben eine ziemlich gute Beziehung zueinander und ich bin sehr offen zu ihm, was gewisse Dinge anbelangt. Ich weiß wirklich nicht, was ich zu seinen Kommentaren sagen soll."
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