Für uns beide gab es keinen Platz - Toto Wolff über Fry-Aus
Mercedes Executive Direktor Toto Wolff nahm Stellung zum Aus von CEO Nick Fry. Er wird zukünftig nur noch eine beratende Funktion innehaben.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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Toto Wolff übernimmt die Rolle von Nick Fry, Foto: Sutton
Obwohl es die Spatzen in Malaysia schon von den Dächern pfiffen, gab sich Toto Wolff am Freitagmorgen noch bedeckt zu den Gerüchten um einen Abschied von Mercedes-CEO Nick Fry. Am Nachmittag folgte die offizielle Presseaussendung des Teams - danach gab sich auch Wolff redseliger.
Gegenüber dem ORF erklärte der Österreicher: "Es war von Anfang an klar, dass es für uns beide keinen Platz geben würde. Nick war als CEO verantwortlich für das Gesamtunternehmen. In meiner neuen Rolle als Mitgesellschafter übernehme ich die Gesamtverantwortung. Das ist eine Rolle, die ich ohnehin von Anfang an innehatte - jetzt ist sie halt strukturierter."
Gerade diese Überschneidungen in den Aufgabengebieten sollen Wolff - nicht zuletzt aus Kostengründen - schon länger ein Dorn im Auge gewesen sein, weshalb er das Gespräch mit Fry suchte. "Ich habe eine klare Vorstellung, wie die Strukturen aussehen sollten, und Mercedes hat mir da sehr freie Hand gelassen. Ganz wichtig ist, dass wir kosteneffizient sind", erklärte Wolff.
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