Formel 1

Deutlich schneller als Caterham - Marussia: Die Zeichen stehen auf Aufschwung

Im ersten Rennen der beiden Marussia-Neulinge Jules Bianchi und Max Chilton in Melbourne verlief nicht alles nach Plan, die Grundtendenz stimmt aber positiv.
von Marion Rott

Motorsport-Magazin.com - Für Jules Bianchi endete der Renntag in Melbourne wie in einem Traum. Vor ein paar Wochen wusste der Franzose noch nicht einmal, dass er in Australien am Start sein würde, nun holte er sich in einem Marussia den 15. Rang. "Ich bin sehr glücklich über mein heutiges Rennen und hätte mir wirklich keinen besseren Start in meine erste Saison in der Formel 1 vorstellen können", strahlte der Franzose.

Ich bin sehr glücklich über mein heutiges Rennen und hätte mir wirklich keinen besseren Start in meine erste Saison in der Formel 1 vorstellen können
Jules Bianchi

Während des Qualifyings war Bianchi noch sehr nervös, im Rennen fühlte sich der Rookie allerdings sehr gelassen und freute sich. Besonders glücklich zeigte sich der Rookie vor allem, beide Caterham hinter sich gelassen zu haben und erkannte darin einen generellen Trend. "Es sieht so aus, als hätte das Team über den Winter einen großen Schritt gemacht", zeigte sich Bianchi von der Leistung Marussias überzeugt.

Für Teamkollege Max Chilton verlief das erste Rennen nicht so problemfrei, wenngleich auch der Brite dankbar für die ersten Erfahrungen in der Formel 1 war. Das Rennen beendete er auf dem 17. Rang, was mit einer Berührung mit Caterham zu tun hatte. "Das Zusammentreffen mit Van der Garde zu Beginn des Rennens beschädigte meinen Frontflügel", erklärte Chilton, der damit die Box ansteuern musste.

Im weiteren Verlauf des Rennens gelang dem Marussia-Mann allerdings erneut der Anschluss an den Caterham von Van der Garde und er konnte ihn passieren. "Ab diesem Zeitpunkt konnte ich wieder eher meine wahre Pace demonstrieren und ich setzte Zeiten, die rund drei Sekunden schneller als seine waren", fiel das Fazit des Rookies im Vergleich zu Caterham durchweg positiv aus.


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