In Australien hatte Sauber mit den Plätzen sechs und acht ein sehr gutes Zeugnis für die Arbeit über den Winter abgelegt. Wie im vergangenen Jahr ging man das Risiko ein, Sergio Perez auf eine Ein-Stopp-Strategie zu setzen. "Ich habe nicht daran geglaubt, dass Perez mit einem Stopp durchkommt", gestand Teamchef Peter Sauber vor dem zweiten Saisonrennen in Malaysia.

Sauber-Geschäftsführerin Monisha Kaltenborn berichtet, dass die guten Platzierungen im Albert Park den Erfolgshunger geweckt haben. "Die Erwartung ist natürlich nach dem letzten Rennwochenende schon eine hohe, denn man möchte natürlich das Niveau halten und so fortfahren", sagte die Österreicherin mit indischen Wurzeln.

Kaltenborn betonte jedoch, dass der Sepang International Circuit eine ganz andere Strecke ist und damit die Voraussetzungen ganz andere seien. "Und wir haben ja auch beim letzten Rennen gesehen, dass die Zeitabstände so unglaublich klein sind. Da braucht es nicht viel und man kann sich ganz woanders wiederfinden."

Die Leistungsfähigkeit des C31 in Malaysia sei schwierig einzuschätzen. "Aber natürlich gehen wir optimistisch an das Rennwochenende heran und hoffen, dass wir an die Leistung in Australien anknüpfen können."