Formel 1

F1 ist kein leichtes Pflaster - Testverbot trifft Rookie Pic hart

Charles Pic stehen nur sechs Testtage zur Verfügung, um sich auf die Saison 2012 vorzubereiten. Laut Olivier Panis war Virgin die beste Wahl für den Rookie.
von Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Bei den Young Driver Tests in Abu Dhabi saß Charles Pic erstmals in einem F1-Boliden. Der Franzose gibt 2012 bei Marussia Virgin sein F1-Debüt. Allerdings stehen dem Rennstall nur 12 Testtage zur Verfügung ehe es in den Großen Preis von Melbourne geht - für Pic und Teamkollege Timo Glock bedeutet das sechs Tests. "Ich mache mir deswegen keine Sorgen, aber ich muss schon aufpassen. Ich muss mir einen Zeitplan erstellen, damit ich die Dinge auf verschiedene Weisen lernen kann", erklärte der Rookie.

Es wird sicherlich hart, aber ich bin nicht beunruhigt. Ich gebe einfach mein Bestmögliches
Charles Pic

Ihm ist klar, dass sechs Testtage nicht ausreichen werden, um sich perfekt auf Melbourne vorbereiten zu können. "Wir müssen sicherstellen, dass wir aus den zwei Monaten im Winter das Beste machen. Es wird sicherlich hart, aber ich bin nicht beunruhigt. Ich gebe einfach mein Bestmögliches", sagte Pic. Am Mittwoch besucht der Franzose die Virgin-Fabrik, im Laufe der Woche soll ein Test im Simulator folgen. Zusätzlich bekommt Pic Unterstützung von seinem Manager, dem früheren F1-Fahrer Olivier Panis. Er hält Virgin und Pic für eine großartige Verbindung.

"Wir hatten zwei Optionen und Virgin schien die beste Wahl. Das Team bedeutet für Charles zu Beginn weniger Druck. Alonso fing seine Karriere auch bei Minardi an, Vettel bei Toro Rosso und Senna startete bei Toleman", erklärte Panis. 2012 sei für Pic ein Lernjahr. "Es wird eine Zeit dauern, denn die F1 ist kein leichtes Pflaster. Die wenigen Testtage sind dabei nicht hilfreich, aber die Partnerschaft mit McLaren und die Tests im Simulator sollten helfen", erklärte der Sieger des Monaco-GP 1996.

Ich muss ihm nicht beibringen wie man fährt, denn das kann er.
Olivier Panis

Panis steht Pic künftig als Berater zur Seite. "Ich muss ihm nicht beibringen wie man fährt, denn das kann er. Aber ich versuche ihm bei seiner Herangehensweise - mit den Medien, den Sponsoren und den Teammitgliedern zu helfen", verriet Panis. Pic ist froh über die Unterstützung. "Olivier hilft mir viel. Er verfügt über eine lange Erfahrung in der F1 und ich kann mich glücklich schätzen ihn an meiner Seite zu haben. Er wird mir helfen, mich weiterzuentwickeln und vielleicht kann ich dadurch einige Fehler vermeiden", sagte Pic.

Neben Panis will sich der Rookie auch an seinem erfahreneren Teamkollegen orientieren. "Das ist eine tolle Gelegenheit. Timo ist ein großartiger Fahrer mit sehr viel Erfahrung. Ich werde versuchen so viel wie möglich von ihm zu lernen, um mich schnell zu verbessern", erklärte Pic.


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