Die Spekulationen um eine Formel-1-Rückkehr von Kimi Räikkönen bei Williams gehen in die nächste Runde. Nachdem Christian Toto Wolff zuletzt ernsthafte Gespräche mit dem finnischen Ex-Weltmeister bestätigt hatte, räumte nun auch Räikkönen Verhandlungen mit dem Traditionsrennstall ein.

"Wir haben mit Williams gesprochen", bestätigte Räikkönen. "Aber es gibt noch keine Vereinbarung. Es hat sich nichts geändert." Eingewöhnungsprobleme wie bei Michael Schumacher würde Räikkönen bei einem F1-Comeback nicht erwarten.

"Ich habe das für die meiste Zeit meines Lebens gemacht. Es wäre eine viel größere Herausforderung, etwas anderes zu tun", sagte er. "So weit man es im Fernsehen beurteilen kann, sind die Reifen der größte Unterschied."

Spaß in der WRC

Räikkönen startet an diesem Wochenende bei der Rallye Großbritannien. Mit seinen beiden WRC-Jahren ist er durchaus zufrieden. "Es hat Spaß gemacht und ich habe mich sehr gesteigert", sagte er. "Ich habe nichts erwartet und versuche immer, so schnell wie möglich zu sein." Manchmal seien die Resultate gut, manchmal eben nicht.

Neben Räikkönen kämpfen auch Rubens Barrichello und Adrian Sutil um das zweite Williams-Cockpit neben Pastor Maldonado, dessen Weiterverpflichtung aufgrund seiner Sponsorengelder gesichert zu sein scheint. Der Venezolaner würde gerne weiter mit Barrichello arbeiten, da er von dessen Erfahrung profitiere und viel gelernt habe. "Unsere Saison war nicht toll, aber wir haben eine der besten Fahrerpaarungen in der F1", glaubt Maldonado.