Red Bull fährt in dieser Saison allen Konkurrenten um die Ohren. Gerade Fernando Alonso hatte sich das in seinem zweiten Ferrari-Jahr ganz anders vorgestellt. Dennoch gibt sich der Spanier selbstbewusst.

"Ich bin nicht traurig oder frustriert", betonte er in Suzuka. "Ich hatte in meiner Karriere schon sehr gute Autos, ich bin mit Renault Weltmeister geworden und konnte mit McLaren Rennen gewinnen sowie um die WM fahren." Auch mit Ferrari habe er schon kleine Erfolge feiern können.

"Jetzt bin ich im besten Team der Formel 1", sagte er. "Letztes Jahr konnte ich mit ihnen bis zum letzten Rennen um die WM kämpfen und in diesem Jahr haben wir einen Grand Prix gewonnen. Ich kann mich also nicht beschweren."

Viele andere Fahrer hätten es in ihrer Karriere schwieriger gehabt. "Ich hatte fantastische Teamkollegen in meiner Karriere: Fisichella, Trulli, viele gute Fahrer, die nicht die Chance hatten, so ein konkurrenzfähiges Auto zu fahren wie ich."

Das Ziel für den Japan GP möchte er erst nach dem Qualifying ausgeben. In den letzten Saisonläufen will er vor allem eines: um Podestplätze kämpfen. "Aber Red Bull wird am Samstag wie immer sehr stark sein – auf diesem Streckentyp sind sie normalerweise auf 1 und 2", glaubt Alonso. "Also müssen wir mit McLaren um Platz drei kämpfen."