Für Jerome D'Amrosio verlief der Freitag ohne Probleme. Mit 24 gefahrenen Runden gehörte der Belgier mit zu den fleißigsten Piloten des Tages. "Ich denke, die erste Session verlief ziemlich reibungslos", ließ D'Ambrosio das erste Freie Training kurz Revue passieren. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Timo Glock konnte der 25-Jährige eine schnelle Runde nach der anderen drehen, auch wenn er sich am Ende doch hinter dem Odenwälder wiederfand.
"Die zweite Session war sehr stressig und ich bin mit der Balance des Autos noch nicht zufrieden, also haben wir dort noch etwas Arbeit vor uns", erklärte D'Ambrosio anschließend den Nachmittag. "Auf jeden Fall gibt es morgen noch Raum für Verbesserungen, also werden wir heute Nacht daran arbeiten und versuchen, das Beste aus dem zu holen, was wir haben." Spaß hat der Belgier in Japan auf jeden Fall. "Ich mag das Fahren hier - Suzuka ist eine unglaubliche Strecke."
Auch Teamchef John Booth zeigte sich mit dem Freitag in Japan zufrieden. "Insgesamt ein sehr erfreulicher Freitag", jubelte der Brite. "Beide Autos haben es geschafft ihr Programm zu absolvieren und besonders mit Timo haben wir ein gutes Set-up für diese Strecke gefunden." Am Vormittag testete das Team vor allem neue Aerodynamik-Teile, dessen Daten nun über Nacht ausgewertet werden. "Jerome ist mit dem mitteleren Reifen im zweiten Training nicht glücklich, das müssen wir nun über Nacht analysieren und die Unterschied zu Timo verstehen", so Booth.

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