Nur noch ein Punkt fehlt Sebastian Vettel, dann ist die Titelverteidigung perfekt. Sollte nichts Großartiges dazwischen kommen, sollte der Red-Bull-Star den WM-Titel in Suzuka vorzeitig klar machen - als Krönung auch noch auf einer seiner Lieblingsstrecken. "Man hätte sie nicht besser konstruieren können", schwärmt Vettel von dem anspruchsvollen Kurs. "Der erste Sektor rauf zur Degner-Kurve ist der spektakulärste und herausforderndste der ganzen Saison. Die R130 ist legendär."
Die Strecke sollte dem RB7, der in diesem Jahr kaum Schwächen zeigte, sowieso liegen. "Ich bin nicht der einzige, der diese Strecke liebt und unser Auto liebt sie normalerweise auch", bestätigt der Heppenheimer, der sich zum jüngsten Doppelweltmeister aller Zeiten krönen kann. Dass Vettel wieder einmal der klare Favorit in Suzuka sein sollte, beweisen auch die vergangenen beiden Jahre, als er das Rennen jeweils gewinnen konnte.
Ziemlich eng
Nach der verheerenden Naturkatastrophe ist Red Bull - wie den anderen F1-Teams auch - einiges daran gelegen, den japanischen Fans ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. "Es ist schön, ein Teil von etwas zu sein, auf das sich die Menschen hoffentlich freuen", sagt Mark Webber. Den Fahrern bleibt auf der Strecke hingegen nicht allzu viel zu lachen, denn der 5,087 km lange Kurs verlangt ihnen alles ab. "Es ist ein ziemlich enger Kurs, deshalb muss man sehr, sehr akkurat sein", weiß der Australier.
Man müsse sicherstellen, mit dem Auto in den Kurven voll ans Limit zu gehen und bestimmte Sektionen des Kurses in Form einer Acht müssten absolut richtig gefahren werden. "Das ist eine gute Herausforderung für die Fahrer und es gibt ein paar ordentliche Höhenunterschiede - ich freue mich drauf, ", ist Webber vor dem 15. Rennen der Saison frohen Mutes.



diese Formel 1 Nachricht