Felipe Massa wollte nach seinem sechsten Startplatz in Monza versuchen, den Tifosi ein gutes Rennen zu zeigen und vielleicht seinen Podiumsplatz des Vorjahres zu wiederholen. Doch in Runde fünf war dieser Traum ausgeträumt, denn Mark Webber wollte den Brasilianer überholen und dabei trafen sich die beiden.

"Ich war in der zweiten Kurve vor ihm und er hat versucht, mich außen zu überholen. Aber er konnte nicht, dadurch habe ich später gebremst und war vor ihm in der Kurve", schilderte Massa seine Sicht der Dinge. " Es gibt nicht mehr dazu zu sagen. Es war sehr unglücklich, denn er hat mir die Chancen genommen, die ich im Rennen gehabt hätte."

Durchgängig Probleme

Allerdings gab der 30-Jährige nicht allein diesem Manöver die Schuld an seinem sechsten Platz. "Es ist einfach unglücklich. Wir sind weder in der richtigen Position gestartet, noch in der richtigen Position ins Ziel gekommen", äußerte Massa deutliche Selbstkritik. "Deshalb bin ich nicht glücklich." Doch das soll sich für Singapur ändern, das ihm in der Vergangenheit allerdings wenig Glück brachte.

Denn 2008 fuhr er mit seinem Tankschlauch wieder los und 2010 startete er von Platz 24, da sein Wagen im Qualifying stehen blieb. "Jetzt müssen wir uns konzentrieren und hart für Singapur antworten, um in der richtigen Position zu starten und auch ins Ziel zu kommen", sagte Massa, der 2009 aufgrund seiner Verletzung beim Nachtrennen nicht am Start war.