102 Punkte trennen Fernando Alonso in der WM-Wertung von Sebastian Vettel. Offiziell hat Ferrari den Titel vor dem 13. Rennen der Saison noch nicht aufgegeben, doch die Planungen für 2012 laufen bereits. Während Teamchef Stefano Domenicali überzeugt ist, dass die Scuderia eine künftig unschlagbare Struktur aufbauen kann, backt Alonso erst einmal kleine Brötchen.
"Es ist unmöglich, in der Formel 1 zuversichtlich oder sicher zu sein", so der Ferrari-Star vor dem Heimrennen in Monza. "Es ist eine sehr komplexe Sportart und es gibt immer gute und schlechte Überraschungen." Selbst, wenn die Mechaniker rund um die Uhr arbeiten würden, könne man sich des Erfolges nicht sicher sein.
Potential zur Konkurrenzfähigkeit
Der Ferrari-Plan für die kommende Saison sieht vor, dass das Team von Beginn an konkurrenzfähig sein soll. In diesem Jahr war die Scuderia schleppend gestartet und lange Zeit hinterher gefahren. Das Auto sei zu konservativ gebaut gewesen, lautete ein Kritikpunkt. Außerdem sorgten Probleme mit dem hauseigenen Windkanal für eine verzögerte Entwicklung. "Wir haben das Potential, die richtigen Leute und die Möglichkeiten, direkt vom Start weg konkurrenzfähig zu sein", ist Alonso überzeugt.
Alonso peilt auch in dieser Saison weitere Siege an, bleibt dabei aber realistisch. "Wir wissen, dass wir in den vergangenen zwei, drei Rennen nicht konkurrenzfähig waren", meint er. "Wir haben nur minimale Updates am Auto, deshalb hat sich nicht viel geändert."



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