Nick, wie viel hat dir gefehlt ohne das erste Training?
Nick Heidfeld: Mir hat eine Session gefehlt, in der ich das Auto nicht optimal abstimmen konnte. Ich habe probiert, in der zweiten Session die Zeit optimal auszunutzen – das haben wir ganz gut hinbekommen. Ich musste allerdings größere Setupänderungen vornehmen als üblich. Das war jedoch zu erwarten. Wir haben es den Umständen entsprechend ganz gut hinbekommen.

Wobei du und Bruno nach den Tests gesagt hattet, dass eure Fahrstile ziemlich ähnlich seien...
Nick Heidfeld: Bruno ist jetzt eine Session gefahren, da ist es für ihn schwierig, das Auto genau hinzubekommen. Die Strecke war anders, als ich es gewohnt war – ich bin auch letztes Jahr nicht hier gefahren. Gerade die letzte Kurve ist im Vergleich zu vor zwei Jahren sehr rutschig.

Wie viel habt ihr in der Mittagspause miteinander gesprochen?
Nick Heidfeld: Ich war die ganze Zeit beim Debriefing dabei und habe mir Bruno angehört, aber ehrlich gesagt, konnte ich daraus kaum etwas lernen. Eine Sache war bei Vitaly und Bruno bei der Balance gleich – da konnte ich mir recht sicher sein, dass ich in diese Richtung etwas probieren wollte. Ansonsten habe ich ziemlich bei null begonnen – man muss einfach selbst fahren. Wenn man es gewohnt wäre, wäre es einfacher, aber ich möchte es jetzt nicht heraufbeschwören, dass Bruno jedes Mal in der ersten Session fährt...

Wo steht ihr hier?
Nick Heidfeld: Wir müssen realistisch bleiben. Wir können nicht einfach in die Top-10 fahren. Das ist angesichts der Zeiten unrealistisch. Wir haben hier keine gravierenden Updates.