Renault setzte am Freitag in Ungarn gleich drei Fahrer ein, entsprechend viel gab es bei den Gold-Schwarzen zu bereden. Vitaly Petrov brachte ins Debriefing vor allem einige Schwierigkeiten mit seinem R31 ein. "Der Unterboden und der Heckflügel funktionierten nicht effizient", klagte er.

Das kostete ihn viel Zeit und die Chance, mehr zu fahren. "Denn wir verbrachten viel Zeit in der Box, um die Probleme zu beheben." Diese Probleme waren auch dafür verantwortlich, dass es ihm auf der Strecke an Grip mangelte – eine Todsünde auf einem High-Downforce-Kurs wie dem Hungaroring.

"Wir hatten auch Probleme, die weichen Reifen genügend aufzuwärmen", fuhr Petrov mit seiner Problemliste fort. Davon abgesehen habe er immerhin eine gute Anzahl an Runden drehen können. "Morgen wollen wir uns weiter verbessern, um am Sonntag eine gute Chance zu haben."