Zeiten waren sekundär - D'Ambrosio nicht zu 100 Prozent glücklich
Jerome d'Ambrosio bewegte sich während der Freien Trainings auf dem Nürburgring meist am Ende des Fahrerfeldes. Doch der Virgin-Pilot hatte eine Erklärung.
Robert Seiwert
Robert SeiwertRessortleiter | Motorsport
Robert schrieb schon vor seiner MSM-Zeit für Sport-Fachmedien. Berichtet seit 2011 über DTM, Daytona, Le Mans und Co. direkt von der Rennstrecke.MEHR
Jerome d'Ambrosio war mit dem Aero-Paket seines MVR-02 beschäftigt, Foto: Sutton
Jerome d'Ambrosio landete bei den ersten beiden Trainings zum Großen Preis von Deutschland auf den Plätzen 24 und 21. Zunächst hatte er rund acht Sekunden Rückstand auf die Spitze, dann gute fünf. Der Virgin-Pilot hatte eine Erklärung für seine Zeiten. "Wir wollten uns auf unser neues Aero-Programm fokussieren und leisteten deshalb keine Setup-Arbeit", so der F1-Rookie. "So benutzten wir nur die Prime-Reifen, die langsamer sind als die beiden Option-Mischungen."
Er sei noch nicht zu 100 Prozent glücklich gewesen, trotzdem sei er mit dem Verlauf des Freitags zufrieden. "Ich habe mich im Auto wohl gefühlt", gab d'Ambrosio zu Protokoll. "Ich bin sehr glücklich darüber, in Deutschland zu sein und vor diesen fantastischen Fans zu fahren."
Auch Teamchef John Booth zeigte sich mit den Resultaten zufrieden. "Am Ende der zweiten Session hatten wir noch mehr Daten zusammen als normalerweise an Freitagen", gab er an. "Deshalb habe ich Hoffnung, dass wir über Nacht ein paar Verbesserungen anbringen können."
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