Das Sauber Team hatte einen produktiven ersten Trainingstag zum Großen Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona. Beide Piloten, Kamui Kobayashi und Sergio Pérez, testeten die verschiedenen Komponenten des neuen Aerodynamikpaketes des Sauber C30-Ferrari. Kobayashi testete zusätzlich eine weitere Entwicklungsstufe des Auspuffs.

"Für uns war der Tag heute hochinteressant. Ich habe keine gute Rundenzeit zustande bekommen, weil ich die schnellste Runde abgebrochen habe. Das war eine Vorsichtsmaßnahme: Ein Sensor hatte eine falsche Information gemeldet", erklärte Kobayashi. Technikdirektor James Key zog nach beiden Trainingssessions eine zufriedene Bilanz.

"Wir hatten keine nennenswerten Probleme, stellen eine generelle Verbesserung der Haftung fest, und für die Fahrer war die Balance, die das Auto mit den neuen Teilen hatte, in Ordnung. Wir haben außerdem eine mechanische Neuerung, die wir bereits in der Türkei hatten, etwas weiterentwickelt. Bezüglich der neuen Teile ist der Gesamteindruck positiv", verriet Key.

Fokus auf harte Reifebn

Parallel standen die üblichen Rennvorbereitungen auf dem Programm, und es galt, mit der neuen und härteren Reifenmischung von Pirelli Erfahrungen zu sammeln. "Mit der neuen superharten Reifenmischung habe ich das Gefühl, in einem anderen Auto zu sitzen, so langsam ist man mit damit. Das ist eine schwierige Aufgabe für alle und könnte zu interessanten Reifenstrategien im Rennen führen", meinte der Japaner.

Pérez fügte hinzu: "Weil der harte im Vergleich zu den weichen Reifen ziemlich langsam ist, wird man im Rennen natürlich so viele Runden wie möglich mit den weichen Reifen fahren wollen. Wir haben jetzt sehr viele Informationen auszuwerten, und morgen wollen wir eine bessere Leistung im Qualifying abliefern und uns anständige Startplätze erkämpfen."