Bernie Ecclestone war nie ein Fan der Motoren-Regeln für 2013 und er wird das wohl auch nicht mehr werden. Mit Ferrari hat er in dieser Hinsicht auch einen großen Unterstützer. Da ihm bei seiner Kritik des Reglements immer gleich unterstellt wird, er habe ein Problem mit FIA-Präsident Jean Todt, betonte der Brite nun: "Ich habe keine Probleme mit Jean. Wir haben eine sehr gute Beziehung. Ich war derjenige, der ihn von Peugeot weggeholt und zu Ferrari gebracht hat. Ich bin aber nicht glücklich mit den Motoren. Nehmt ein GP3-Auto, so wird sich ein Formel-1-Auto in Zukunft anhören", sagte Ecclestone.
Da die Leute aber wegen der Soundkulisse und des Speeds zur Formel 1 kommen, hat er einiges an Sorge. Und in diesem Punkt hat er dann eben doch ein Problem mit Todt. "Ich denke, Jean folgt dem, was Max [Mosley] begonnen hat und ich weiß nicht, warum er mit dieser ganzen Idee vom grünen Racing angefangen hat. Wenn man bedenkt, dass bei der Tour de France mehr Benzin verbraucht wird, sollten wir eine andere Diskussion beginnen", betonte der Formel-1-Boss.
Er hatte andere Vorschläge, um den Schadstoff-Ausstoß zu verringern. So könnte man den Veranstaltern auch sagen, sie sollen die Zuseher-Kapazität ihrer Strecken um 15 Prozent verringern. "15 Prozent weniger Leute bei einem Rennen würde einen Unterschied machen und dann könnte man das gleiche beim Fußball machen. Das würde einen echten Unterschied machen", sagte Ecclestone.

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