Nicht bei allen kommt das geplante Motorenreglement gut an. Ab 2013 sollen die F1-Teams mit 1,6 Liter Turbomotoren an den Start gehen, doch nicht nur Bernie Ecclestone, sondern auch einige Teams halten den Schritt für zu gewaltig. Trotz des Widerstands beharrt FIA-Präsident auf das neue Motorenreglement. "Es hat sich nichts geändert. Wir haben schon vor längerem bekannt gegeben, dass es ab 2013 ein neues Motorenreglement geben wird", stellte Todt klar.
"Das Reglement wurde beim World Motor Sport Council nach langen Diskussionen mit den involvierten Leuten einstimmig beschlossen. Deshalb werden die Motoren 2013 eingeführt", fuhr er fort. Die Kritik von Ecclestone lässt ihn kalt. "Die Sache geht die Rechteinhaber bzw. Ecclestone nichts an", erklärte Todt. Nach dem Spanien-GP will sich der FIA-Präsident mit den Motorenlieferanten treffen.
"Ich wollte ein Meeting mit allen Leuten, die in die Sache involviert sind, weil ich mich über den Fortschritt bei der Entwicklung der Motoren informieren möchte", verriet Todt. Allerdings konnte er nicht ausschließen, dass das Reglement unter gewissen Umständen doch noch scheitern könnte. "Die Dinge können sich immer ändern. Das ist nicht nur in unserer kleinen F1-Welt der Fall. Es könnten dramatische Dinge passieren, wir müssen vieles berücksichtigen. Aber im Moment gibt es keinen Grund, warum das Reglement nicht eingeführt werden sollte", sagte Todt.



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